Seit 2024 rüstet der Düsseldorfer Netzbetreiber verstärkt das Kabelnetz auf. Dadurch können im August über 10.000 Nutzer stabiler und schneller surfen.

Netzwartung in Baden-Württemberg, Niedersachsen & Bremen
In Bremerhaven setzte der Netzbetreiber aus Düsseldorf eine Maßnahme um, und im Rhein-Neckar-Kreis sowie in Lüneburg waren jeweils zwei Bauprojekte erforderlich. Aufgrund der Netzaufrüstung stehen den Nutzern eines Kabelanschlusses höhere und stabilere Bandbreiten zur Verfügung. Das betrifft 1.200 Nutzer in Bremerhaven, 2.900 Nutzer in Heddesheim und Weinheim sowie 9.600 Nutzer in Lüneburg.
Aufrüstung des Kabelnetzes
Um das Kabelnetz zu verbessern, greift das Telekommunikationsunternehmen auf zwei verschiedene Maßnahmen zurück. Falls der Auslastungsgrad innerhalb eines Netzsegments einen Schwellwert übersteigt, wird das jeweilige Netz in kleinere Netzsegmente aufgeteilt. Konkret gibt das Telekommunikationsunternehmen bei einer Segmentierung die Verlegung neuer Glasfaserkabel in Auftrag und ersetzt den vorherigen Verstärkerpunkt (VrP) durch einen Fiber Node (FN). Üblicherweise ist der Hausübergabepunkt (HÜP) via Kupferkabel mit dem FN verbunden. Zusätzlich kann es erforderlich sein, das Cable Modem Termination System (CMTS), welches am Internet/Phone-PoP befestigt wird, aufzurüsten oder zu erneuern. Im Schnitt dauert die Segmentierung zwischen 9 und 12 Monate, weil unter anderem die Genehmigung von Tiefbauarbeiten erforderlich ist.
Falls das Defizit am Übergang vom regionalen zum nationalen Backbone auftritt, dann werden weitere Glasfaserkanäle im jeweiligen Netzabschnitt hinzugeschaltet, sodass die Transportleistung des regionalen Backbones ansteigt. Diese Maßnahme unterliegt jedoch den Einschränkungen des Frequenzbereichs innerhalb des Kabelnetzes, da sie nicht beliebig erweiterbar sind.
Die Anhebung der Frequenzen realisiert der Düsseldorfer Netzbetreiber mittels DOCSIS 3.1, einem Modulationsverfahren basierend auf orthogonales Frequenzmultiplexen (OFDM) sowie dem „Orthogonal Frequency-Division Multiple Access” (OFDMA). Dadurch erweitern sich die Frequenzen im Download auf 1,7 Gigahertz, während für den Upload Frequenzen zwischen fünf und 204 MHz nutzbar sind. Rein theoretisch beträgt die Bandbreite bis zu zehn Gbit/s im Download und bis zu einem Gbit/s im Upload.
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Bild im Artikel: © Glasfaser-Internet.info
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