- Speed 300|15 MBit
- ☎-Flat ✘
- Young
- 📅 24 Monate
- Preis 34,95 €
Du bist noch deutlich unter 30 Jahre jung, willst aber schnelles, stabiles WLAN zuhause? Perfekt! Denn einige Anbieter bieten speziell für junge Leute zugeschnittene „Young Tarife“. Gemeint sind dabei diverse Vergünstigungen. Wir zeigen, wer sowas bietet und was man damit spart.
Auch die Internetanbieter wissen – wer noch jung ist und die Schule besucht bzw. eine Ausbildung absolviert, hat nur ein schmales Budget. Dennoch ist schnelles WLAN gewissermaßen heute ein Grundbedürfnis. Daher bieten viele Provider sogenannte „Young-Tarife“. Diese können Preisvorteile oder weitere Vergünstigungen umfassen, wie z.B. eine Befreiung für die Anschlusskosten. Letztere können alleine schnell 50-100 € betragen.
Zielgruppe sind also vor allem Leute vor dem 28.-30. Lebensjahr. Also Abiturienten, Studenten, Azubis sowie Berufseinsteiger mit eigener Wohnung oder WG. Die genaue Altersgrenze kann je nach Anbieter schwanken.
Heute bieten fast alle Mobilfunkanbieter spezielle Young-Pakete mit Vergünstigungen. Aber wie sieht es bei Glasfaser aus? Die Antwort ist leider: Nicht ganz so gut! Zwar braucht praktisch jeder zuverlässiges, schnelles WLAN daheim, aber bislang sind Young-Tarife am Glasfasermarkt dennoch die Ausnahme. Wir haben dennoch alle Möglichkeiten für euch recherchiert und zudem noch einige Ausweichoptionen gefunden!

„1&1 Glasfaser Young“: Bislang ist 1&1 der einzige überregionale Glasfaser-Anbieter, der spezielle Jugendtarife im Angebot hat. Die Altersgrenze beträgt hier übrigens 29 Jahre. Mit „Glasfaser Young“ profitiert Ihr von besten Down- und Uploadraten bei gleichzeitig besonders niedrigen Ping-Zeiten. Ideal für Gaming, Videotelefonie oder Streaming. Dank Glasfaser-Power optimal auch für WGs mit mehreren Personen. Die Verfügbarkeit der Angebote ist bundesweit bereits sehr gut.

congstar: Die Telekomtochter congstar nimmt eine Sonderrolle ein. Denn zwar hat der Anbieter nicht explizit spezielle Young-Tarife für Glasfaser im Angebot, aber ein Blick lohnt trotzdem! Denn die Marke richtet sich ohnehin an eine junge Zielgruppe, was auch der Internetauftritt wiederspiegelt. Ein weiterer Vorteil der congstar Glasfaser-Tarife ist, dass es sich um Internet-only Pakete ohne Telefon handelt. Daher sind die Zugänge auch sehr günstig. Los geht es mit „Zuhause Flex 150“ schon ab 35 € monaltich.

Netcologne: Das Unternehmen Netcologne hat ebenfalls spezielle Jugendtarife, wie z.B. „Glasfaser NetSpeed Young 600“ im Angebot. Das Besondere bei Netcologne ist, dass der Preisvorteil für die gesamte Studien- und Ausbildungszeit gilt und nicht altersbegrenzt ist. Wenn Sie also mit 50 Jahren nochmal ein Studium anfangen, profitieren Sie gleichermaßen! Der Preisvorteil beträgt immer 10 € monatlich! Die Netspeed-Young Tarife sind übrigens von Haus aus ohne Festnetzflat, was heute sowieso kaum noch einer benötigt. Optional lässt sich die Flat aber bei Bedarf für 5 € zubuchen. Leider ist der Anbieter aber nur im Raum Köln/Bonn und Aachen verfügbar.
| Anbieter | Tarifname | Speed Down | Up | ☎-Flat | Preis | zum Anbieter |
|---|---|---|---|---|---|
|
NetSpeed Young 300 | 300 | 15 MBit | 34,95 € | ➥ zum Tarif | |
|
1&1 Glasfaser 150 | 150 | 75 MBit | 39,99 € | ➥ zum Tarif | |
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1&1 Glasfaser 300 | 300 | 150 MBit | 44,99 € | ➥ zum Tarif | |
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NetSpeed Young 600 | 600 | 300 MBit | 49,95 € | ➥ zum Tarif | |
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NetSpeed Young 1000 | 1000 | 500 MBit | 54,95 € | ➥ zum Tarif | |
|
NetSpeed Young 2000 | 2000 | 1000 MBit | 129,95 € | ➥ zum Tarif |
Das kommt natürlich immer auf die individuellen Bedürfnisse an. Für Jugendliche sind in der Regel vor allem der Preis und die Zuverlässigkeit ausschlaggebend. Erst dann dreht sich die Frage um Datenrate bzw. Geschwindigkeit. Wir empfehlen, sofern verfügbar, echtes Glasfaser mit 200-300 MBit/s. Oder einen günstigen Kabel-Tarif mit 500 MBit. Dann ist man für alle Szenarien eigentlich optimal gerüstet mit einem perfekten Preis- / Leistungsverhältnis.
Es gibt noch weitere Möglichkeiten für schnelles Internet zuhause mit Jugend-Vorteil. Allerdings dann nicht über einen Glasfaser-Anschluss, sondern Kabel bzw. DSL. Im Prinzip ist das allerdings nicht schlimm. Nur der Upload fällt hier etwas langsamer aus. Während bei FTTH gut 100-500 MBit im Upstream üblich sind, beträgt die Uploadrate bei Kabel-Internet und (V)DSL nur 40-50 MBit/s. Dafür sind die Preise aber nochmals etwas attraktiver. Unser Tipp: PYUR!

PYUR: Der Kabelanbieter bietet besonders günstige Tarife mit bis zu 1000 MBit/s. Je nach Aktion ist die Gigabit-Doppelflat schon mal für deutlich unter 40 € zu haben. Für Junge Leute gibt es zudem noch einen Rabatt um die 8 € monatlich (je nach Aktion). Unser absoluter Preis-Leistungs-Tipp, wenn es nicht unbedingt Fiber-Internet sein muss!

Vodafone: Auch Vodafone bietet über Kabel bis zu 1 GBit/s. Für alle unter 28 Jahre gibt es einen 100 € BestChoice Gutschein! Das ist leider nicht viel, aber besser wie nichts. Weitere Sparmöglichkeiten lassen sich aber dadurch generieren, dass man auch den Handytarif bei Vodafone abschließt. Einerseits bietet das Unternehmen bei den Smartphone-Tarifen deutlich höhere Sparvorteile. Zusätzlich winkt noch ein Kombirabatt in Höhe von 10 € monatlich, wenn man Heim-Internet+Handytarif über Vodafone bucht.

Deutsche Telekom: Die Telekom bietet ihre Young-Tarife leider weiterhin nur über DSL, sprich in Verbindung mit den MagentaZuhause Young Tarifen „S, M, L und XL“. Der Preisvorteil beträgt dann immerhin 5 € monatlich. Unser Tipp: „MagentaZuhause Young 100“ für 43,95 €. Die maximale Datenrate liegt dann aber bei 250 MBit/s. Wir hoffen, dass die Bonner bald auch die Young-Vorteile an die Glasfaseranschlüsse weitergeben.
Viel muss man eigentlich nicht beachten, um in den Genuss der Vorteile zu gelangen. Die meisten Anbieter verlangen aber einmalig eine Ausweiskopie oder Studentenausweis, dass Euer Alter verifiziert. Zudem sollte man dran denken, dass mit erreichen der Altersgrenze der Preis dann auf die regulären Konditionen angepasst wird. Ggf. wäre dann vorher ein Wechsel ratgsam.
Jain. Den Vertrag kann nur eine einzelne (natürliche) Person abschließen. Es muss also jemand bestimmt werden, über den der Vertrag läuft. Die Kostenaufteilung müsst Ihr dann intern regeln, z.B. über einen Dauerauftrag an den Vertragsnehmer. Die Kosten teilt Ihr einfach anteilig auf:
Kosten pro Person = (Preis Internet-Tarif) / (Anzahl der WG-Teilnehmer)
Wichtig aber: Nur der Vertragsnehmer haftet bei Missbrauch, z.B. wenn einer der WG-Nutzer oder Gäste einen Film illegal downloaden oder ähnliches.