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13. 05. 2022

Hessen will den Glasfaserausbau kräftig vorantreiben. Hierfür hat die Hessische Landesregierung mit elf Telekommunikationsunternehmen, dem BREKO sowie dem VKU einen Glasfaserpakt geschlossen, der bis zu drei Millionen Haushalte an das Glasfasernetz bringen soll.

Glasfaser für Hessen

Die Hessische Landesregierung hat gemeinsam mit elf Telekommunikationsanbietern, dem Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) sowie dem Verband kommunaler Unternehmen e.V. Landesgruppe Hessen (VKU) am heutigen Tag den Glasfaserpakt unterzeichnet. „Wir machen Hessen fit für die Zukunft. Dieser gemeinsame Abschluss ist in der Form einmalig in Deutschland und wird im Ergebnis die Attraktivität Hessens als einer der weltweit führenden Wirtschaftsstandorte langfristig sichern“, freute sich der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.

 

Wie der Ministerpräsident weiter ausführt, kommt man mit der neuen Vereinbarung dem Ziel näher, bis zum Jahr 2030 flächendeckend Glasfaseranschlüsse im Bundesland bereitzustellen. Einer der Kernpunkte des Pakts sind die Ausbauplanzahlen der TKU für Hessen. Demnach sollen alleine in den nächsten zwölf Monaten rund 530.000 Glasfaseranschlüsse gebaut werden, was ca. 18 Prozent der Haushalte entspricht. So ergibt sich bis Mitte 2023 eine Abdeckung von über 25 Prozent. Bis 2030 sollen dann laut der Vereinbarung 3 Millionen Haushalte mit FTTB/H-Anschlüssen versorgt sein.

Gemeinschaftlicher Ausbau

Zu den beteiligten Unternehmen zählen Deutsche GigaNetz, Deutsche Glasfaser, Telekom Deutschland, Vodafone, DB broadband, 1&1 Versatel, ENTEGA Medianet, Goetel, OREG Odenwald-Regional-Gesellschaft, TNG Stadtnetz und Yplay. Der Pakt legt die Rahmenbedingungen für den Ausbau fest. Ein Großteil soll hierbei eigenwirtschaftlich erfolgen und somit durch die Unternehmen finanziert werden. In unrentablen Gebieten werden sich die Paktpartner an Förderprojekten beteiligen. Die Vertragspartner tauschen sich regelmäßig aus und überprüfen jährlich die Ausbauziele, um messbare Daten zur Verfügung zu haben.

 

„Gemeinsam schneller vorankommen, dazu gehört in Hessen auch die gute Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. Wenn jetzt der Bund auch noch seine Hausaufgaben macht und seine Förderrichtlinie für den Ausbau der Netze ab Anfang 2023 definiert, können wir unsere Planungen noch weiter konkretisieren und bei guten Bedingungen unser Ziel noch vor 2030 erreichen“, erklärte die Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.

Quelle: Staatskanzlei Hessen
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