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12. 12. 2023

Die Fiber-Offensive der Telekom für das Jahr 2023 kann sich sehen lassen. Zwei Drittel aller neuen Glasfaserleitungen wurden in deren Auftrag verlegt.

 

 

Auf dem Netzetag 2023, welcher der Bonner Netzbetreiber veranstaltete, zog Srini Gopalan, Deutschlandchef bei der Telekom Bilanz für das laufende Jahr: „Glasfaser ist und bleibt das heiße Thema unserer Industrie. Der Glasfaser-Boom zieht in Deutschland gerade richtig an. Wir bauen superschnelles Internet für immer mehr Menschen. So viel Glasfaser wie 2023 war noch nie.“

Bilanz 2023

Im Jahr 2023 baute der Bonner Netzbetreiber über 2,5 Millionen neue Glasfaseranschlüsse. Rein theoretisch können aktuell acht Millionen Haushalte einen Glasfaseranschluss beim Bonner Netzbetreiber buchen. Vom Ausbau profitiert haben knapp 3.500 Städte und Gemeinden in ganz Deutschland.

 

Mit demselben Elan will der Bonner Netzbetreiber ins nächste Jahr starten und dieselbe Zahl an Glasfaseranschlüssen bauen. Somit könnte der Bonner Netzbetreiber gegen Ende des nächsten Jahres über zehn Millionen Glasfaseranschlüsse besitzen.

KI-gestützter Breitbandausbau

Damit der Breitbandausbau reibungslos verläuft, wird künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. Denn beim Ausmessen und Berechnen von optimalen Glasfaser-Ausbautrassen, welche vom T-Car aus erfolgen, kommt KI zum Einsatz. Außerdem steigert die KI den Schutz der Netze beim Bonner Netzbetreiber. In Sachen telko-spezifische Anwendungen wird in Zusammenarbeit mit SK Telekom ein sogenanntes Large Language Model entworfen.

Partnerschaften, Kooperationen und Tochtergesellschaften

Um die Reichweite der eigenen Glasfasernetze zu steigern, ist der Bonner Netzbetreiber eine Partnerschaft mit dem Spitzenverband der Wohnungsunternehmen (GdW) eingegangen. Diese Partnerschaft ermöglicht es den Mietern, kostenlos einen echten Glasfaseranschluss zu erhalten. So haben einige Wohnungsbaugesellschaften, die Mitglied beim GdW sind, einen Auftrag zum Anschluss ans Glasfasernetz erteilt. Dabei handelt es sich um Wohnungsbaugesellschaften aus Trier, Wismar und Braunschweig.

 

Zurzeit kooperiert der Bonner Netzbetreiber mit 40 Unternehmen, um den Ausbau der Glasfasernetze voranzutreiben. Darunter befinden sich lokale Energieunternehmen, oftmals hiesige Netzbetreiber sowie die Konkurrenz. Von den 40 Unternehmen entfallen allein 18 auf örtliche Stadtwerke. Eigenen Angaben zufolge baut der Bonner Netzbetreiber jeden dritten Glasfaseranschluss in Kooperation aus. Um die Kapazitäten im Tiefbau zu erhöhen, hat der Bonner Netzbetreiber diesen Herbst eine Tiefbau GmbH gegründet.

 

Damit die zahlreichen Glasfaseranschlüsse tatsächlich gebucht werden, hat der Bonner Netzbetreiber zusätzlich „Open Access”-Vereinbarungen mit über 30 Netzpartner geschlossen. Dadurch soll die Vermarktung der FTTH-Glasfaseranschlüsse sichergestellt werden.

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Quelle: Deutsche Telekom
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