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28. 01. 2025

Marcel de Groot, Chef von Vodafone Deutschland, spricht sich in einem Interview dafür aus, das „Schneckeninternet in den Ruhestand“ zu verabschieden.

 

Aufgrund der Tatsache, dass 24 Millionen Nutzer einen Gigabit-Anschluss gebucht haben, nimmt der Düsseldorfer Netzbetreiber eine Vorreiterstellung auf dem deutschen Festnetzmarkt ein. Dabei hat laut de Groot VDSL ausgedient: „Das VDSL-Internet über die Telekom-Kupferleitungen hat keine Zukunft. Da ist bei niedrigen Bandbreiten Schluss. Deutschland sollte jetzt die Chance nutzen und dieses Schneckeninternet in den Ruhestand verabschieden.“

Gigabit-Anschlüsse zählen langfristig

Obwohl VDSL heutzutage zu den gefragtesten Internet-Anschlüssen zählt, wird jenes für die meisten Haushalte innerhalb der nächsten Jahre nicht mehr ausreichend sein. Einer Studie von Ernst und Young (PDF) zufolge, werden die meisten Haushalte nach 2030 auf deutlich mehr wie 250 Mbit/s angewiesen sein. Da sich Deutschland jedoch mitten im Ausbau der Breitbandnetze befindet und aller Voraussicht nach der Breitbandausbau nicht vor 2030 endet, ist es ohnehin ausreichend, wenn zu einem späteren Zeitpunkt die Gigabit-Anschlüsse flächendeckend verfügbar sind.

 

Um auch zukünftig auf dem Telekommunikationsmarkt mitzumischen, kündigte de Groot die neue Offensive an: „Wir werden dieses Jahr den Glasfaser-Wettbewerb so richtig anheizen – mit dem größten vereinten Glasfasernetz der Republik.“ Das bezieht Gigabit-Anschlüsse über das Kabel-Glasfasernetz mit ein, welche abgesehen von Glasfaser im Netz des Düsseldorfer Netzbetreibers verfügbar sind. „(…) denn am Ende ist es den Kunden egal, über welche Technologie sie Internet beziehen“, erklärte de Groot. Um die Umsätze für Gigabit-Anschlüsse weiter anzuheizen, steht ein Gigabit-Anschluss im Netz von Vodafone zum Preis von 45 Euro zur Verfügung, also zum selben Preis wie ein VDSL-Tarif.

Aufrüstung des eigenen Netzes

Zur Aufrüstung des Kabel-Glasfasernetzes, welches Vodafone als „Alternative“ zu Glasfaser betrachtet, werden keine Kosten und Mühen gescheut. Um die Kapazität zu erweitern, wird mittels Segmentierung ein Netz in kleinere Abschnitte unterteilt. So werden zusätzliche Glasfaserkabel installiert, welche vom Backbone bis zum Fiber Node (FN) reichen. Vom FN sind die bestehenden Kupferkabel mit dem Hausübergabepunkt (HÜP) des Kunden verknüpft.

Hilfreiches zum Beitrag:

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Quellen: Ernst & Young, Inside Digital, Vodafone
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