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Nov 19 2020

 von: Redaktion Glasfaser-Internet.info

Die Deutsche Telekom plant über 1.240 Schulen in NRW mit einem Glasfaseranschluss zu versorgen. Damit übertrifft der Telekommunikationsriese die eigene Prognose um ein Drittel. Weitere Details gab es auf dem Gigabitgipfel der Landesregierung in Düsseldorf, der aufgrund der Corona-Pandemie im virtuellen Raum stattfand. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwar diskutierte dort zum dritten Mal im Rahmen des Gigabitgipfels mit Spitzenverbänden und Telekommunikationsunternehmen.

 

Der neue Telekom Deutschland-Chef, Srini Gopalan, erklärt: „Die Telekom hält ihr Wort und liefert: Wir werden über 1.240 Schulen in NRW mit einem Glasfaseranschluss versorgen. Das ist ein Drittel mehr, als wir in Aussicht gestellt hatten. Rund 18.000 Unternehmen in rund 90 Gewerbegebieten können Gigabit-Anschlüsse der Telekom buchen. Schon heute können 95 Prozent der Bevölkerung mit mehr als 50 Mbit/s surfen – damit ist NRW das beste Flächenland.“

NRW: Glasfaser- und Mobilfunkausbau boomen

Aber nicht nur im Bereich Glasfaser punktet die Telekom in NRW, sondern auch in Sachen Mobilfunk. Im Bundesvergleich liegt das Bundesland Dank der Bemühungen des Telekommunikationsanbieters ganz vorn.

 

Srini Gopalan erörtert dazu: „Dank unserer Anstrengungen ist Nordrhein-Westfalen auch im Mobilfunk im Bundesvergleich ganz vorn. Wir versorgen heute 99,4 Prozent der Bevölkerung NRWs mit LTE. Auch bei 5G machen wir große Fortschritte, jeden Tag. Bis Jahresende funken Zweidrittel unserer 6.300 Mobilfunkstandorte im neuen Standard 5G.“

 

Um NRW in Zukunft in allen Bereichen auf Highspeed auszurichten, investiert die Telekom rund 1,3 Milliarden Euro. Dieser Betrag soll Privatpersonen und Unternehmen auf verschiedenen Wegen mit dem Hochgeschwindigkeitsnetz verbinden.

 

Ziel der Telekom ist es, in Deutschland alle Haushalte bis zum Jahr 2030 mit einem Glasfaseranschluss zu verbinden. Dazu möchte der Telekommunikationsanbieter mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten.

 

Srini Gopalan dazu: „Die anstehende Novelle des Telekommunikationsgesetzes bietet hierfür Chancen. Wir brauchen die Erlaubnis, alternative Bauweisen wie Trenching oder oberirdische Leitungen einzusetzen. Wichtig sind vereinfachte Genehmigungsverfahren durch Kommunen und eine Förderung, die wirklich hilft und den Eigenausbau nicht verdrängt.“
Neben der verstärkten Kooperation, ist auch der Abbau der Bürokratie ein Teil der effektiven Optimierung.


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