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Apr 30 2021

 von: Redaktion Glasfaser-Internet.info

Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone plant den Glasfaser-Anteil im Gigabit-Netz zu erhöhen. Dabei möchte das Unternehmen Glasfaser-Zugang für 34 Schulen in Heilbronn und über 8.000 Haushalte in Sömmerda und Dresden bereitstellen.

 

Guido Weissbrich, Netz-Chef von Vodafone, betonte auf den eleVation Digital Days in einem Vortrag über die Zukunft des Vodafone Gigabit-Netzes, dass bereits ein Großteil der Gigabit-Verbindungen durch Glasfaser-Strecken im Vodafone-Netz realisiert werden. Weissbrich erklärte: „Mit ‚GigaGlasfaser‘ stärken wir unsere bestehende Gigabit-Infrastruktur mittels einer ‚Fiber Deep‘-Architektur.“

 

Vodafone unterhält mittlerweile in Deutschland 11 Daten-Zentren, 400 regionale Hubs und mehr als 18.000 lokale Glasfaser-Knoten.

Glasfaserausbau im Nahbereich

Vodafone setzt darauf, vor allem den Glasfaser-Anteil im Nahbereich bei den Kunden weiter auszubauen. So soll das Netzwerk langfristig noch robuster und leistungsfähiger werden. Mit der Umsetzung möchte das Unternehmen im Sommer 2021 in mehreren Pilotstädten beginnen und dort die bestehende Technik durch die Glasfaser-Technologie ersetzen.

 

Hier setzt Vodafone auf ein Glasfaser-Netz, das in den Städten in Glasfaser-Knoten endet. Bis zu den Wohneinheiten der Kunden sind es meist noch mehrere hundert Meter. Weissbrich: „Dort setzen wir an und stärken durch ‚GigaGlasfaser‘ unsere bestehende Gigabit-Infrastruktur mittels einer ‚Fiber Deep‘-Architektur bedarfsgerecht an den richtigen Stellen.“

Vodafone setzt auf DOCSIS

Laut Weissbrich, soll die DOCSIS-Verbindung ebenso leistungsstark wie Glasfaser selbst sein. Entsprechend nutzt das Unternehmen die Gigabit-Technologie DOCSIS, um noch mehr Haushalte an das Highspeed-Netz anzuschließen. Weissbrich erläutert: „Diese ist ebenso leistungsstark wie eine direkte Glasfaser-Verbindung ins Haus und bietet ausreichend Spielraum für Temposprünge – sowohl im Download als auch im Upload.“

 

Vodafone nutzt den aktuellen Technologiestandard DOCSIS 3.1, der je nach Netzausbau bis zu fünf Gigabit pro Sekunde ermöglicht. DOCSIS 4.0 soll dann sogar schon 10 Gigabit pro Sekunde bei Downloads und 6 Gigabits pro Sekunde bei Uploads schaffen.

 

Bis die DOCSIS-Technologie soweit ist, befasst sich Vodafone mit dem Glasfaserausbau in Dresden. Dafür unterstützen Bund, Freistaat Sachsen und Landeshauptstadt mit über 21 Millionen Euro Fördermittel. Allerdings agiert Vodafone auch eigenwirtschaftlich, um die GigaGlasfaser-Strecke durch 210 Kilometer Netz zu erweitern.

Quelle: Vodafone

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