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Apr 01 2021

 von: Redaktion Glasfaser-Internet.info

Die neue US-Regierung hat sich die Modernisierung der Internet-Infrastruktur vorgenommen. Gleichzeitig sind in einigen Bundesstaaten Breitbandinitiativen gestartet. Ziel ist es auch, die ländlichen Regionen mit schnellerem Internet zu versorgen. Nicht geklärt ist allerdings, in welchem Umfang die Verlegung des Glasfasernetzwerks geschehen soll.

 

AT&T spricht sich deutlich gegen den Ausbau des Glasfasernetzes in ländlichen Gegenden aus. In einem Blogbeitrag berichtet der Telekommunikationsriese, dass 10 Mbit/s Upload-Geschwindigkeit für Landgebiete ausreichend sein sollen. Nach jahrelangen Überlegungen änderte die Telekombehörde im Jahr 2015 die Definition von „Breitband“ von 10 auf 25 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) Downloadbandbreite und 3 Mbit/s Upload. Nun ist mit dem immer beliebteren Glasfasernetz aber eine schnelle Alternative vorhanden, die es jetzt zu verlegen gilt.

Glasfasern in den USA: Eine Frage des Geldes

Die Glasfaser-Tarife messen sich in den USA am Einkommensniveau. Somit ist der Glasfaser-Tarif mancherorts teurer als in anderen Industrienationen. Momentan konkurrieren in den USA lediglich drei Hauptanbieter – AT&T, Comcast und Verizon – die den Markt maßgeblich bestimmen.

 

Für AT&T ist die praktische Alternative zu Glasfaser der Mobilfunk. Dieser soll optimiertes Netz zu den ländlichen Gegenden bringen, sofern das Grundnetz überhaupt vorhanden ist. Des Weiteren setzt AT&T hier auf die VDSL-Technologie. Der Ausbau des Glasfasernetzes würde nicht nur AT&T, sondern auch die anderen Anbieter mehr kosten.

VDSL oder Mobilfunk

AT&T sieht in dem erweiterten Ausbau des Glasfasernetzes in den ländlichen Regionen ein „Overbuilding“, dass wichtige Fördergelder verschwenden würde. Ferner könnten durch diesen Schritt auch private Gelder fehlinvestiert werden. Im Moment konzentriert sich AT&T vor allem auf die urbanen Gebiete, wo bereits eine Grundstruktur vorhanden ist. Somit liegt der Ausbau des Glasfasernetzes in den städtischen Regionen im Fokus. AT&T gibt an, dass aktuell drei Millionen Glasfaseranschlüsse im Ausbau sind.

 

Auf dem Land hingegen soll die Instandhaltung der Telefonleitungen leiden, während die Servicequalität abnehme. Gleichzeitig soll AT&T in den ländlichen Gebieten die Tarifpreise angehoben haben. Das Unternehmen zeigt scheinbar wenig Interesse daran, die alten Kupferleitungen gegen ein modernes Glasfasernetz auszutauschen. Für die Abdeckung der Bedürfnisse im digitalen Zeitalter, wie beispielsweise Homeoffice, reicht die Abdeckung dort kaum aus.

Quelle: DerStandard.at

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