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Dez 22 2021

 von: Marcus Schwarten

Kurz vor Ende des Jahres 2021 gibt die Telekom einen Überblick über die Instandsetzungsmaßnahmen der im Sommer von der Flutkatastrophe schwer getroffenen Regionen. Nahezu alle Anschlüsse sind mittlerweile wieder voll funktionsfähig.

97 Prozent instandgesetzt

Die Telekom hat in einer Pressemitteilung Bezug auf die Instandsetzungsarbeiten der bei der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen betroffenen Festnetzanschlüsse genommen. Bis zum Jahresende sind laut Konzernangaben rund 97 Prozent der ehemals beschädigten 103.000 Festnetzanschlüsse in der gebeutelten Region wieder voll funktionsfähig.

 

Es verbleiben ca. 3.000 Anschlüsse, von denen ein Drittel im ersten Quartal 2022 wieder hergestellt werden sollen. Die restlichen rund 2.000 Anschlüsse können nicht instandgesetzt werden, da entweder die Infrastruktur wie Straßen und Brücken und/oder die Häuser komplett zerstört wurden. Die Telekom hatte die betroffenen unmittelbar nach der Flut auf Wunsch mit kostenlosen, mobilfunkbasierten Ersatzprodukten versorgt.

Glasfaserausbau vorantreiben

Neben dem Wiederaufbau nutzt die Telekom auch die Gelegenheit zum Ausbau. In den besonders stark betroffenen Flutgebieten, in denen das Kupfernetz nachhaltig beschädigt war, hat der Konzern mit dem Aufbau eines modernen FTTH-Netzes (Fiber-To-The-Home) begonnen. „In 2022 werden wir dort insgesamt rund 40.000 Haushalte und Unternehmensstandorte direkt mit Glasfaser anschließen“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik der Telekom Deutschland. Für das darauffolgende Jahr plant man allein in den betroffenen NRW-Kommunen mit weiteren 25.000 FTTH-Anschlüssen.

 

Bereits vor Weihnachten 2021 werden in Schleiden in der Eifel die ersten Kunden ihren Glasfaseranschluss erhalten, was aufgrund eines Ausbaus in Rekordzeit möglich wurde. Aber auch in anderen Kommunen ist der Spatenstich bereits erfolgt, unter anderem in Euskirchen-Schweinheim. Dort wird beim Ausbau eine neue, minimalinvasive Verlege-Methode eingesetzt, die eine deutliche Zeitersparnis mit sich bringt.

Quelle: Deutsche Telekom

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