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13. 05. 2022

Der Glasfaser-Anbieter Deutsche Giganetz plant nach eigenen Angaben nicht, sein eigenes Netz in den kommenden Jahren für andere Anbieter zu öffnen. Vattenfall Eurofiber steht in Berlin in den Startlöchern.

Keine Öffnung des Glasfasernetzes

Im Rahmen der ANGA COM hat Jan Georg Budden, der Chef des Netzbetreibers Deutsche Giganetz, verkündet, dass man sein eigenes Netz in absehbarer Zeit nicht via Open Access für andere Anbieter öffnen werde. „Wir sehen keinen Anreiz, in den nächsten Jahren Open Access anzubieten“, so Budden am 12. Mai 2022 auf der Branchenmesse ANGA COM in Köln. „Zumal wir auch einen Großteil unsubventioniert aufbauen. Wir konzentrieren uns auf B2C und haben ein starkes Branding aufgebaut.“

 

Das Unternehmen beruft sich darauf, eine „qualitativ hochwertige Infrastruktur mit dem Fokus auf ein nachhaltiges Netz, beispielsweise durch klassische Verlegetiefen, zu bieten“. Daher macht es derzeit für den mit 3 Milliarden Euro finanzierten Newcomer derzeit keinen Sinn, das eigene Netz aus Glasfaser für Wettbewerber zur Verfügung zu stellen. Mittelfristig könnte man das Netz dann aber schon für Wholeseller öffnen, so Budden. Dies sei aber wohl erst in drei oder vier Jahren denkbar.

 

Derzeit konzentriert sich das Unternehmen beim Ausbau auf die Bundesländer Hessen und Baden-Württemberg. „In den kommenden Wochen und Monaten wollen wir unser Angebot auch den Bürger/innen und Kommunen in weiteren Bundesländern ermöglichen, in Bayern und Thüringen sind dazu bereits die ersten Kooperationsverträge unterzeichnet worden“, so ein Sprecher des Unternehmens.

Vattenfall Eurofiber plant Ausbau in Berlin

In den Starlöchern steht mit Vattenfall Eurofiber ein weiterer Anbieter. Hierbei handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen des schwedischen Energieunternehmens Vattenfall und des niederländisch-belgischen Glasfasernetzbetreibers Eurofiber. Bis Ende 2026 will man in Berlin 500.000 Haushalte mit Glasfaser versorgen. Hierbei setzt man nicht nur auf FTTH. Marco Sick, Chef von Vattenfall Eurofiber, dazu: „Es muss auch nicht immer FTTH sein. Wir bieten jetzt mit FTTB ein 1,6-GBit/s-Produkt im Download und 1,3 GBit/s im Upload. Das trägt erst einmal. Aber wir glauben im Endspiel an FTTH.“

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Quelle: Golem
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