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Jun 28 2017

 von: Andre Reinhardt

Der Provider 1&1 und der Netzbetreiber M-net haben eine Kooperation bezüglich Glasfaserzugängen angekündigt. Für seine Open-Access-Plattform hat der Internetanbieter bereits zuvor wilhelm.tel als Partner gewinnen können. M-net stellt Glasfaseranschlüsse über FTTB und FTTH zur Verfügung und ermöglicht für Privatkunden Bandbreiten von bis zu 300 Mbit/s.

1&1 erweitert sein Glasfaser-Angebot

Bereits im August 2016 realisierte der Montabaur Provider, dank der Übernahme von Versatel, erste Glasfaseranschlüsse in kleinen Gebieten. Nun folgt der nächste Clou, nämlich eine Partnerschaft mit dem bayerischen Netzbetreiber M-net. Diese Zusammenarbeit soll den Weg für einen weiteren Glasfaserausbau ebnen. Die Infrastruktur von M-net gewährt sehr hohe Bandbreiten im Privatkundenbereich (bis zu 300 Mbit/s) und wird via FTTB und FTTH zur Verfügung gestellt. Je nach Region, sind also Anschlüsse bis in die Wohnung selbst möglich (Fibre to the Home). M-net versorgt allein in München mehr als 390.000 Haushalte. Die Vernetzung der Leitungen der beiden Unternehmen geschieht über Open Access. Mit der eigens konzipierten Aggregator-Plattform, kann 1&1 die bestehenden Glasfaser-Hausanschlüsse von Partnern mit der eigenen Infrastruktur verknüpfen. Die Kommunikation erfolgt über die standardisierte Schnittstelle S/PRI 4.0.

1&1 und M-net über ihre neue Kooperation

Breitband-Lösungen die auf purem Kupfer basieren, wie etwa VDSL, stoßen bezüglich der Datenrate bei diversen Multimedia-Anwendungen allmählich an ihre Grenzen. Video-Streaming in 4K oder VR sind kaum noch mit 50 Mbit/s umsetzbar. „Die Nachfrage nach bandbreitenintensiven Diensten ist so schnell angestiegen, dass sie sich mit herkömmlicher Kupferdrahttechnologie nicht mehr bewältigen lassen wird.“, so Martin Witt, Vorstandsvorsitzender von 1&1. „Glasfaser-Hausanschlüsse sind der richtige Weg, um zukünftig Bandbreiten weit jenseits der 50 Mbit/s erreichen zu können.“, schlussfolgert die Führungskraft. Die Ambitionen von M-net sind hoch. „In den kommenden vier Jahren werden wir mindestens weitere 230.000 Privathaushalte und Gewerbeobjekte über Glasfaserleitungen, die bis in die Gebäude hinein reichen, versorgen können.“, teilt Dorit Bode, Sprecherin der M-net Geschäftsführung, mit. Außerdem verweist Bode auf die hohe Kundenzufriedenheit beider Konzerne. „Auch deshalb passen unsere Unternehmen gut zusammen.“


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