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Sep 27 2019

 von: D_Heim

Die Deutsche Telekom hat die europaweite Ausschreibung für den Netzausbau im Landkreis Oder-Spree gewonnen. Die öffentliche Hand investiert 42 Millionen Euro in die Versorgung von mehr als 8.000 Haushalten, rund 200 Gewerbegebieten und 68 öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Bildungseinrichtungen mit schnellem Internet via Glasfaser.

Landkreis Oder-Spree entscheidet sich für Partnerschaft mit der Deutschen Telekom im Breitbandausbau

Am 26. September wurde in Beeskow der Vertrag mit der Deutschen Telekom für den Breitbandausbau im Landkreis Oder-Spree unterzeichnet. Das Unternehmen setzte sich bei der europaweiten Ausschreibung gegen andere Mitbewerber durch. Für den Ausbau investiert die öffentliche Hand in den nächsten drei Jahren 42 Millionen Euro, um mehr als 8.000 Haushalte, fast 200 Gewerbebetriebe und 68 öffentliche Einrichtungen wie Schulen und andere Bildungsstätten ans schnelle Glasfasernetz zu bringen. Nach der Besiegelung der Kooperation durch Hendrik Fischer, Staatssekretär im brandenburgischen Wirtschaftsministerium, Gundula Teltewskaja, Beigeordnete für Ländliche Entwicklung des Landkreises Oder-Spree, Angela Hirsch, Regionalleiterin der Telekom und Kerstin Müller, Leiterin Produktion Brandenburg, kann es nun zeitnah in die Planungs- und Informationsphase gehen.

Mit Highspeed ins Internet – 1 Gigabit pro Sekunde für unterversorgte Gebiete

Die neuen Anschlüsse sollen vor allem in bisher unterversorgten Gegenden, die oftmals nicht einmal mit 30 Mbit/s im Internet unterwegs sind, realisiert werden. Durch den Breitbandausbau würden diese Gegenden dann mit Anschlüssen versorgt werden, die Datenströme bis zu 1 Gigabit pro Sekunde zulassen. Dann können die Gewerbetreibenden und Privatpersonen auch endlich Angebote wie Videostreaming nutzen oder stressfrei im Home-Office arbeiten. Nicht nur für Privatpersonen, sondern vor allem auch für die Gewerbe und Unternehmen stellt das einen wichtigen Schritt in die Zukunft dar, denn mit einer langsamen oder lückenhaften Internetverbindung sind diese in Zeiten der digitalisierten Arbeitswelt in einem Marktnachteil gefangen. Mit den neuen Glasfaseranschlüssen sind dann auch Smart-Home und Telemedizin möglich.

 

Die Deutsche Telekom wird dafür mehr als 2.800 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und knapp 400 neue Netzverteiler installieren. Das Unternehmen setzt dabei auf die FTTH-Technologie, also die direkte Verlegung bis ans Haus (fiber-to-the-home). Dafür werden vom Bund 25 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt, vom Land Brandenburg kommen nochmals 14 Millionen Euro dazu.

 

„Gut ausgebaute Breitbandnetze sind eine zentrale Voraussetzung für technologischen Fortschritt und wirtschaftliche Entwicklung. Ob wir über Cloud-Dienste oder Media-Streaming sprechen, über Unternehmen oder Privatnutzer: Eine leistungsstarke Internetverbindung ist ein wesentlicher Standortfaktor auch bei der Wahl des Firmensitzes oder des Wohnortes“, sagte Hendrik Fischer, Staatssekretär im brandenburgischen Wirtschaftsministerium. „Mit unserem Landesprogramm ,Brandenburg Glasfaser 2020‘ haben wir den Breitbandzugang bereits deutlich verbessert und stehen im Vergleich der Bundesländer ziemlich gut da. Laut Breitbandatlas des Bundes verfügen aktuell 82,5 Prozent aller märkischen Haushalte über eine Internetversorgung mit mindestens 50 Mbit/s. Mit der vom Land kofinanzierten Förderung aus dem Bundesbreitbandprogramm wird es nun möglich, bisher noch unterversorgte Haushalte mit schnellem Internet von mindestens 1 GBit/s zu versorgen“.

Feinplanung beginnt in Kürze

Für die Deutsche Telekom geht es nun in die Feinplanung der Projekte. Dafür wird eine Tiefbaufirma ausgewählt und Material bestellt. Natürlich müssen auch die Baugenehmigungen eingeholt werden, bei denen das Land aber sicher kaum Hürden aufbauen wird. Wenn dann alle Leitungen verlegt und die Netzverteiler aufgebaut sind, werden diese ans Netz der Deutschen Telekom angebunden. Danach können die Kunden auch die neuen Anschlüsse buchen. Die Regionalleiterin der Telekom, Angela Hirsch, ist sehr zufrieden mit der Entscheidung des Landkreises für ihr Unternehmen: „Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft im Landkreis Oder-Spree. Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen.“.

Hand in Hand in Hand mit den Bürgern – Informationsveranstaltungen geplant

Damit das Unterfangen Breitbandausbau zügig realisiert werden kann und die Menschen möglichst schnell ans superschnelle Internet kommen, ist es nötig, gemeinsam mit den Immobilienbesitzern, Bürgern und dem Land voranzuschreiten. „Glasfaser gibt es nur gemeinsam“, wie Hirsch betont. Es wird das schriftliche Einverständnis der Eigentümer benötigt, um die Leitungen direkt bis ins Haus legen zu können. Deswegen wird der Landkreis mit einem Anschreiben per Post mit diesen in Kontakt treten. Zudem werden gemeinsame Informationsveranstaltungen der Telekom und der Kommunen geplant, in denen die Bürger beraten werden und viele wichtige Fragen geklärt werden können.

Hilfreiches zum Beitrag:

Glasfaser Karte
Glasfaser Anbieter im Überblick
VDSL Tarife im Vergleich

Quelle: Deutsche Telekom

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