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Jul 09 2020

 von: D_Heim

Die Deutsche Flugsicherung modernisiert ihr Kommunikationsnetz. Für die Vernetzung von Radar-, Tower- und Funkstationen via Glasfaser sichert sich die Deutsche Telekom den Auftrag mit einem Volumen im zweistelligen Millionenbereich. 870 Kilometer Glasfaser sollen für die DFS verlegt werden.

Deutsche Telekom baut Glasfasernetz für die DFS aus

Die Deutsche Telekom hilft mit dem Ausbau des Glasfasernetzes bei der Modernisierung des Kommunikationsnetzes der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS). Damit die Kontrollzentren, Tower-, Funk- und Radarstationen in der Zukunft via Glasfaser kommunizieren können, sollen in den nächsten anderthalb Jahren circa 870 Kilometer Glasfaser neu verlegt werden. Im Anschluss daran wird die Telekom auch das gesamte neu aufgebaute Netz für die DFS betreiben. Das Volumen für diesen Auftrag, bei dem die Telekom den Zuschlag bekommen hat, beläuft sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Zunächst ist eine Partnerschaft für sieben Jahre unterzeichnet worden.

 

Friedrich-Wilhelm Menge, Chief Technology Officer bei der DFS, zur neuen Partnerschaft: „Das neue Glasfasernetz ist ein wichtiger Baustein für die Digitalisierung der Flugsicherung. Wir wollen unseren Platz unter den führenden Flugsicherungen in Europa weiter ausbauen. Dazu müssen wir Technologien weiterentwickeln und die Potentiale der Digitalisierung und Automatisierung konsequent nutzen. Konkret: Es geht darum, die Sicherheit und die Effizienz im Flugverkehr zu steigern.“.

DFS – mit mehreren zehntausend Kilometern Glasfaser in die Zukunft

Insgesamt wird das Glasfasernetz für die schnelle und moderne Kommunikation bei der Deutschen Flugsicherung mehrere zehntausend Kilometer umfassen. Von Helgoland bis Kaufbeuren wird auf schon bestehende Infrastrukturen zurückgegriffen, und wo nötig, neue Glasfaserleitungen verlegt. Vier Kontrollzentralen, die Tower aller 16 internationalen Flughäfen und die 130 Funk- und Radarstationen in Deutschland werden miteinander verbunden. Rund 30 Standorte erhalten im Rahmen der Kooperation erstmals einen Glasfaseranschluss.

 

„Die Infrastruktur für die Flugsicherung ist systemrelevant. Deshalb hat Sicherheit oberste Priorität: Alle Leitungen sowie die wichtigsten Netz-Komponenten sind mehrfach vorhanden.“, sagt Hagen Rickmann, der Verantwortliche für die Sparte Geschäftskunden bei der Deutschen Telekom. Es ist einer der größten Aufträge im neu geschnittenen Geschäftskundenbereich des Unternehmens. Zum 1. Juli wurde der Bereich umstrukturiert, Kompetenzen gebündelt, um Projekte solchen Ausmaßes und mit entsprechend hohen Sicherheitsbestimmungen auch erfolgreich stemmen zu können.

Hilfreiches zum Beitrag:

» Glasfaser Karte
» Glasfaser Anbieter im Überblick

Quelle: Deutsche Telekom

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