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Jan 22 2019

 von: M_Krakowka

Für 2019 hat die Deutsche Telekom ihre Pläne bekannt gegeben. Im laufenden Jahr 2019 sollen dabei wie im Vorjahr mindestens 60.000 Kilometer an neuer Glasfaser verlegt werden. Dabei gestaltet es sich zunehmend schwieriger Firmen zu finden, die noch freie Ressourcen haben. Entlastend steht zur Seite, dass man vermehrt auf Trenching setzen möchte. Bei diesem Verfahren wird sowohl Zeit gespart, als auch finanzielle Mittel. Unter dem Strich möchte der Bonner Anbieter aber weiterhin 5 Milliarden Euro jährlich in den Netzausbau stecken.

Fokus auf Gewerbegebiete

Bis auf weiteres wird die Deutsche Telekom auch diesjährig den Ausbau in Industriegebieten forcieren. 140 davon hat man sich für dieses Jahr auf die Fahnen geschrieben. Doch auch Privatkunden werden in den Genuss der Vorteile der schnellen optischen Leitungen kommen. Fast 200.000 Anschlüsse kommen 2019 alleine in vier Kreisen zusammen. Dabei sind in Bautzen 61.000 Haushalte vorgesehen. Im Märkischen Kreis kommen nochmals 47.000 hinzu. In Nordsachsen möchte man weitere 45.000 in den Gigabit-Genuss bringen. Aber auch Stuttgart soll bedacht werden, wobei etwa 30.000 der rund 300.000 Wohnungen erschlossen werden sollen.

FttC weiterhin ein Ausbauziel

Ein relevanter Anteil der verlegten Kilometer wird auch diesjährig für die Erschließung der Verteilerkästen genutzt. Durch Anbindung an den Fibre-Backbone, können hohe Vectoring und Super-Vectoring Datenraten erreicht werden. Auf diesem Wege sollen etwa 5 Millionen Haushalte auf ein Tempo von über 50 Mbit/s angehoben werden. Dabei sollen kostenintensive und langwierige Tiefbauarbeiten nur noch dort durchgeführt werden, wo sie auch technisch notwendig sind. Mit dem Trenching-Verfahren hat der Anbieter aus Bonn bereits ausreichende Erfahrungen gesammelt. Hierbei wird nur ein schmaler Spalt in der Straße aufgefräßt, bei dem das Kabel in einer Tiefe von bereits 10 Zentimetern verlegt werden kann. Neben der zeitlichen Ersparnis fallen hierbei auch die Kosten für die Instandsetzung der Fahrbahndecke deutlich niedriger aus.

Hilfreiches zum Beitrag:

» Glasfaser Anbieter im Überblick
» Glasfaser-Tarife vergleichen

Quelle: Deutsche Telekom


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