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Okt 18 2018

 von: M_Krakowka

Netcologne erweitert sein bereits bestehendes und 26.500 Kilometer langes Glasfasernetz. Im Rahmen des Vectoring-Upgrades hat man von der Bundesnetzagentur den Zuschlag für die Aufrüstung von 55 Nahbereichen erhalten. Bis März 2019 soll die Fibre bis in die Kabelverteiler verlegt sein. Kunden stehen anschließend Datenraten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung. Auch logistisch muss man sich hier Herausforderungen stellen, denn von dem Umbau sind auch die Wettbewerber betroffen, die im Netz Kapazitäten in Form von Bitstrom-Anschlüssen gebucht haben.

25 Kilometer Glasfaser für 60.000 Haushalte

Deutschland gliedert sich in rund 7.600 Nahbereiche in denen sich etwa 40.000 Kabelverzweiger befinden. Diese mit Glasfaser zu erschließen, ist für viele Provider ein Zwischenschritt vor der Verlegung von Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH) oder zum Haus (FTTB). Durch Fibre-to-the-Curb profitieren die angeschlossenen Haushalte von Vectoring und kommen so auf Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s.

 

Entgegen Anbietern, die direkt die Glasfasererschließung anstreben, wie zum Beispiel Deutsche Glasfaser, ist Netcologne sehr aktiv bei dem Umweg über den Verteilerkasten. Bei dieser Vorgehensweise ist der Anbieter nach der Telekom und EWE TEL mit FTTC auf dem dritten Platz. Nun sollen 25 Kilometer Glasfaser hinzu kommen.

Fibre als Rückgrat für hohe Bandbreiten

Um auf der letzten Meile überhaupt hohe Geschwindigkeiten erreichen zu können, ist die Anbindung der Verteilerkästen via Kupfer nicht ausreichend. Netcologne hatte alle fast 200 Nahbereiche bei der Bundesnetzagentur zur Aufrüstung angemeldet. Letztendlich den Zuschlag bekommen hat sie für 55 Nahbereiche, in dem sich 386 Kabelverzweiger befinden. Zu den Aufrüstgebieten gehören 24 Städte, die bis März 2019 durch 100 Mbit/s schnelles Internet profitieren. Timo Lepel, Geschäftsführer von Netcologne, erklärt die anstehenden Probleme. Zum jeweiligen Stichtag werden nicht nur die eigenen Kunden umgestellt, sondern auch die der anderen Anbieter. Da das Netzwerk im Open Access Prinzip betrieben wird, haben auch Wettbewerber die Möglichkeit, eigene Angebote durch anmieten des Vorleistungsprodukt Bitstrom-Access (BSA) zu realisieren.

 

Ausgebaut werden dabei folgende Städte: Frechen, Wesseling, Erftstadt, Pulheim, Bergheim, Hürth, Bedburg, Elsdorf, Brühl, Kerpen, Bornheim, Niederkassel, Windeck, Burscheid, Bensberg, Rommerskirchen, Dormagen, Betzdorf, Opladen, Aachen, Würselen, Linnich sowie Alsdorf.

Hilfreiches zum Beitrag:

» Glasfaser Karte
» Glasfaser Anbieter im Überblick
» VDSL Tarife im Vergleich

Quelle: Netcologne

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