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Nov 14 2016

 von: Andre Reinhardt

Besonders kleinere Gemeinden haben oft unter langsamen Internetanschlüssen zu leiden, doch in letzter Zeit investieren immer mehr Netzbetreiber – so auch NetCologne – in den Ausbau dieser unterversorgten Gebiete. Aktuell weist NetCologne darauf hin, dass der Glasfaserausbau in Morsbach in vollem Gange sei. Anfang 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und alle Anwohner bis zu 100 Mbit/s nutzen können.

NetCologne: Morsbach-Glasfaserausbau ist im Fahrplan

Bei der nordrhein-westfälischen Gemeinde legen aktuell sogar zwei Anbieter Hand an, nämlich NetCologne und AggerEnnergie. Die beiden Telekommunikationsunternehmen wollen den knapp 11.000 Bürgern eine Glasfasergeschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung stellen. Die Arbeiten begannen bereits im Juni 2016, seitdem wurden große Fortschritte erzielt. NetCologne teilt mit, dass 18 der 29 Technikgehäuse bereits aufgestellt und 20 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt wurden. Der regionale Internetanbieter denkt aber einen Schritt weiter und baut die Netzstruktur sternförmig aus dem Zentrum Morsbach heraus aus, um an anderen umliegenden Ortschaften anschließen zu können. Es werden deshalb verschiedene Verlegemethoden genutzt, unter anderem der Freiluftbau, der Tiefbau und das Kabelpflugverfahren.

Aktueller Stand des Morsbach-Glasfaserausbaus

Via Freiluftbau verlegt der Netzbetreiber momentan vom Zentrum aus Leitungen in Richtung Alzen. Der bewährte Tiefbau kommt allerdings ebenfalls zum Einsatz. Mit diesem Verfahren werden Leerrohre in Siedenberg und vom Zentrum aus nach Hellerseifen und Katzenbach geführt. In diesen Rohren werden dann später die Glasfaserleitungen integriert. Der Alzener Weg, das Zentrum Morsbachs, wird ebenfalls mittels Tiefbau ausgebaut. NetCologne und AggerEnnergie gehen davon aus, dass erste Kundenaufschaltungen Anfang 2017 erfolgen können. Im Frühjahr sollen schließlich die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen und Morsbach komplett vernetzt sein.

NetCologne baut auch weitere Gebiete aus

Selbstredend hat der Anbieter noch andere Baustellen für schnelles Glasfaserinternet. Derzeit werden unter anderem Leichlingen in der Nähe von Leverkusen, Nievenheim (nahe Neuss) und die zwischen Wuppertal und Essen liegenden Gemeinden Hattingen, Heiligenhaus, Langenberg und Wülfrath bedacht. Sogar der Golf Club Gut Lärchenhof darf sich bald über schnellere Glasfaseranschlüsse freuen.


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