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Jan 15 2020

 von: D_Heim

Die Deutsche Telekom und EWE haben nun ihre Kooperation in Sachen Versorgung der Bevölkerung im Nordwesten Deutschlands mit schnellem Internet via Glasfaser durch die Unternehmensgründung und Bestellung der Geschäftsführer besiegelt. Das Gemeinschaftsunternehmen Glasfaser Nordwest ist offiziell gegründet.

Glasfaser Nordwest – Gemeinschaftsunternehmen von Telekom und EWE offiziell gegründet

Damit und der Bestellung der Geschäftsführer, haben die Deutsche Telekom und die EWE nun ihrer Kooperation in Sachen Versorgung der Bevölkerung im Nordwesten Deutschlands mit schnellem Internet via Glasfaser besiegelt. Das Unternehmen Glasfaser Nordwest, welches im Dezember vom Bundeskartellamt die fusionsrechtliche Freigabe bekam, (wir berichteten) nimmt somit ab sofort seine Arbeit auf. In den nächsten Jahren sollen mehr als 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmen an das Hochgeschwindigkeitsnetz via Glasfaser angeschlossen werden.

Vorstellung der Strategie in einem Pressegespräch

Der Chef der Deutschen Telekom Dirk Wössner und der EWE-Chef Stefan Dohler haben in einem Pressegespräch die Strategie hinter der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Glasfaser Nordwest erläutert und die eingesetzten Geschäftsführer vorgestellt. Dohler dazu: „Gemeinsam stehen wir für einen großflächigen und schnellen Glasfaserausbau in unserer Region. Der Nordwesten nimmt dadurch eine Vorreiterrolle ein und wird führend in der Digitalisierung – Glasfaser Nordwest liefert dafür die Infrastruktur und wir die freie Produktauswahl. Damit bringen wir mehr Wettbewerb und beste Verbindungen für die Menschen im Nordwesten“.

 

Auch Telekom-Chef Dirk Wössner schaut positiv in die Zukunft: „Heute ist ein sehr guter Tag für den Nordwesten Deutschlands. Eineinhalb Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte sollen davon profitieren, dass sich zwei starke Unternehmen zusammengetan haben. Glasfaser Nordwest bringt Hochgeschwindigkeit in die Stadt und aufs Land – und ich freue mich, dass sich unsere Anstrengungen für Kooperationen auszahlen“, sagt er.

Gemeinsamer Glasfaserausbau in den nächsten Jahren – die Ziele von Glasfaser Nordwest

Glasfaser Nordwest will umgehend mit dem Ausbau des Glasfasernetzes starten. Erste Ausbaugebiete sind in Belm und Cloppenburg, Achim, Bremen, Bremerhaven, Delmenhorst, Emsdetten, Georgsmarienhütte, Oldenburg, Stade, Tostedt, Weyhe und Vechta. Technische Grundlage des Ausbaus wird FTTH sein, das heißt, die Glasfaserkabel werden bis ins Haus verlegt. Glasfaser Nordwest will sich beim Ausbau vor allem auch bisher unterversorgten Gebieten widmen und diese erschließen. Rund 2 Milliarden Euro werden dafür in den ersten zehn Jahren des Gemeinschaftsprojektes veranschlagt.

 

Das Unternehmen wird allen interessierten Telekommunikationsunternehmen Glasfaser zu den üblichen kommerziellen Bedingungen anbieten, ganz ohne Diskriminierung. Dies gehörte zu den Auflagen des Bundeskartellamtes zur Genehmigung des bisher größten Kooperationsprojektes der Branche. EWE und Deutsche Telekom wird die Anschlüsse direkt vermarkten, jedoch anderen Telekommunikationsanbietern ebenfalls Glasfaserzugänge anbieten. Im Jahr 2020 schon, sollen die ersten Endkunden vom Ausbau des Netzes profitieren.

Vorstellung der Geschäftsführer des Gemeinschaftsunternehmens Glasfaser Nordwest

Im Rahmen der Gründung von Glasfaser Nordwest wurden auch die beiden Geschäftsführer bestellt. Dies sind Oliver Prostak und Christoph Meurer.

 

Prostak, der im Jahr 1990 geboren wurde, war zuletzt als Market Development Leiter in der Vertriebssteuerung bei Wholesale der Deutschen Telekom in Bonn. Er hat Management in Leipzig studiert und zwei Internet-Startups gegründet. Prostak zu seiner neuen Aufgabe im neugegründeten Unternehmen: „Die Gründung der Glasfaser Nordwest ermöglicht uns völlig neue Chancen, das Thema Telekommunikation neu zu denken. Auf Basis unseres neuen Geschäftsmodells zielen wir darauf ab, viele TK-Dienstanbieter auf unserem Netz zu vereinen. Die Endkunden profitieren von standardisierten und transparenten Prozessen unabhängig davon, welchen Anbieter sie auswählen“.

 

Christoph Meurer ist 1982er Jahrgang und war zuletzt Leiter des Bereichs Strategische Kooperationen bei EWE TEL in Oldenburg, wo sich jetzt auch der Sitz von Glasfaser Nordwest befindet. Gleichzeitig hatte er aber auch die Leitung der Konzernentwicklung und der Vorstandsprojekte der EWE AG inne. Vor seiner Karriere bei EWE sammelte er jahrelang Erfahrungen als Unternehmensberater. Er studierte BWL in Köln und an der City University in Hong Kong. Auch Meurer äußert sich zu seinen neuen Aufgaben: „Mit unserem Geschäftsmodell möchten wir die Region stärken und deren Wettbewerbsfähigkeit. Auf Basis hochmoderner Glasfaserinfrastruktur unterstützen wir die heutigen und zukünftigen Anforderungen resultierend aus der voranschreitenden Digitalisierung – im privaten und beruflichen Sektor“.

Hilfreiches zum Beitrag:

Karte zur Glasfaser Verfügbarkeit
Glasfaser Anbieter im Überblick

Quelle: Deutsche Telekom Pressemitteilung

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