Glasfaser-Abschlusspunk (Gf-AP)

Was für ein Gerät ist das und wofür wird es benötigt?


Wer darüber nachdenkt sein eigenes Haus neu mit Glasfaser erschließen zu lassen, wird auf etliche verschiedene Fachbegriffe stoßen. Einer der Hauptkomponenten des GF-Hausanschlusses bildet der sogenannte Glasfaser-Abschlusspunkt, kurz Gf-AP. Im Folgenden erfahren Sie unter anderem, wozu die Box gut ist und wie man sie bekommt.

Glasfaserabschlusspunkt Kasten

viele Begriffe für eine Box

Leider ist die Bezeichnung nicht einheitlich genormt, so dass es neben „Glasfaserabschlusspunkt“ noch andere Namen gibt. Fast jeder Anbieter kocht sein eigenes Süppchen diesbezüglich. Richtig sind im Prinzip alle und natürlich ist auch das gleiche gemeint. Folgend zunächst also alle gängigen Namen die wir gefunden haben.



  • Glasfaserabschlusspunkt (Gf-AP)
  • Hausübergabepunkt (HÜP)[1],
  • Abschluss Punkt Linientechnik (APL)[2],
  • Onebox (siehe folgend)


Erster scheint aber zu überwiegen und wird auch von der Dt. Telekom verwendet. Das Unternehmen verbaut übrigens teils eine sogenannte „Onebox“ ein. Die Onebox vereint in Mehrfamilienhäusern den Gf-AP und Glasfaser-Gebäudeverteiler (Gf-GV) in einem Verteilerkasten. Auch die Onebox ist daher im Prinzip ein Glasfaserabschlusspunkt. Zu sehen hier in diesem Telekomvideo ab Minute 1:90.



Was macht der Gf-AP?

Sind die Glasfaserkabel erst einmal von außen in das Gebäude geführt worden, werden diese im Glasfaserabschlusspunkt aufgegliedert. In Einfamilienhäusern kann dann von dort aus z.B. bei Bedarf in jede Etage ein eigenes Kabelpaar gezogen werden. Rein netztechnisch endet die Netzebene 3 (öffentliches Netz) und geht in die Netzebene 4 über (Hausnetz). Erst ab diesem punkt beginnt sozusagen die Nutzungshoheit des Kunden samt Routerfreiheit.

Direkt neben dem Gf-AP kann wahlweise auch direkt eine Glasfaserdose im Keller installiert werden, an die dann GF-Modem (ONT) oder GF-Router angebunden werden. In etwas älteren Einfamilienhäusern ohne Glasfaser-Hausverkabelung wird aber im Regelfall ein ONT angebunden und dann via LAN in eine obere Etage zum WLAN-Router verteilt. Mehr zum Thema Glasfaserhausanschluss finden Sie übrigens hier.




[1] https://www.deutsche-glasfaser.de/glasfaser/hausanschluss/
[2] https://www.giffinet.de/glasfaser/der-glasfaseranschluss.html +
https://www.tng.de/privatkunden/glasfaser/innenhausverkabelung/einfamilienhaus/


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