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Im Sommer 2026 hat der Hardwarehersteller Fritz! das neue Modem mit der Modellnummer 5630 herausgebracht. Es ist komplett auf Glasfaseranchlüsse ausgelegt, also kein DSL-Hybride. Nichtsdestoweniger besticht es durch zahlreiche Features und Anschlussmöglichkeiten. Alle Eckdaten zum neuen Glasfaser-Router hier im Überblick.

 

FRITZ!Box 5630

 

Eigenschaften und Funktionen des Routers FRITZ!Box 5630

Hersteller und ModellbezeichnungFRITZ!Box 5630
unterstützte BreitbandstandardsGlasfaser (GPON, AON)
maximal unterstützte Datenrate2,5 Gbit/s
direkter FTTH-Support (Glasfaser-Internet)nein

Telefonie: Möglichkeiten und Features

mit integrierter Telefonanlageja
DECT Basis vorhandenja
Betrieb per Festnetz und Internet (VOIP)ja
Anschluss für analoge Telefoneja, 1 Stück
Anschluss für ISDN Telefonenein

Netzwerkeigenschaften (WLAN und LAN)

unterstützte WLAN-Standards802.11a/g/n/ac/ax/be
WLAN Betrieb bei …2,4 und 5 GHz
maximale Datenrate WLAN (brutto)7.467 Mbit/s
Massive MIMO Supportja
WLAN Gastzugang konfigurierbar?ja
Anzahl der LAN Ports und Datenrate1x 2,5 Gbit/s, 3x 1 Gbit/s
WAN Port für Anschluss von Glasfasermodemja, 1x WAN/LAN 2,5 Gbit/s

sonstige Eigenschaften

IPv6 Supportja
NAS-fähigja
USB-Anschlüsseja, 1 Stück (für Drucker/Speicher)
Leistungsaufnahme ca.~ 7 Watt

weitere Informationen

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Die wichtigsten Features im Überblick

Die neue FRITZ!Box verfügt über passable Anschlussmöglichkeiten. Abgesehen von der Konnektivität, kann entweder ein Drucker oder USB-Stick mit dem USB-3.0-Anschluss verbunden werden. Außerdem verbraucht das Modem mit sieben Watt wenig Energie. Denn es verfügt über einen integrierten Router sowie Glasfasermodem, was ein separates ONT-Modem überflüssig macht.

Integriertes Glasfasermodem

Dadurch, dass in der FRITZ!Box ein Fiber-Router implementiert ist, lässt es sich direkt an den hauseigenen Glasfaseranschluss anschließen. Dabei ist das Modem kompatibel zu den passiven, optischen Netzwerktechnologien, indem Internetanschlüsse mittels AON („Active Optical Networks“) bis 1 GBit/s sowie GPON („Gigabit Passive Optical Network“) bis 2,5 GBit/s realisierbar sind.

 

FRITZ!Box 5630

Netzwerktauglich

Als Alternative zu WLAN stehen drei LAN-Ports mit Übertragungsraten von maximal 1 GBit/s zur Verfügung. Am WAN-Port (2,5 GBit/s) lässt sich ein externes Breitband-Modem anschließen, wobei sonstige netzwerkfähige Geräte mit diesem Port verknüpft werden können. Die Einrichtung des Heimnetzes wird durch die MyFritz!App erleichtert, indem über den Browser auf die Homepage des Routers zugegriffen wird.

 

Praktisch ist ebenfalls, dass bei einem Austausch der Box ein Wechselassistent die Einstellungen sowie Netzwerkgeräte an die neue Box anpasst. Des Weiteren kann über die Browser-App ein Mediaserver oder Dateiserver konfiguriert werden. Darüber hinaus lässt sich mittels der App ein VPN-Zugang einrichten, um von außerhalb auf die sichere Art und Weise auf das eigene Netz zuzugreifen.

WLAN-fähig

Dank WiFi 7 kann ein WLAN-Netz mit höheren Übertragungsraten aufgespannt werden wie noch über viele Vorgänger mit WIFI 6. Auf einer Frequenz von 2,4 GHz sind Geschwindigkeiten von maximal 688 MBit/s möglich, wohingegen der Betrieb bei 5 GHz Geschwindigkeiten von 2.880 MBit/s erlaubt.

 

Um Kollisionen mit anderen Geräten zu vermeiden, welche auf derselben Frequenz senden, kann mittels des Features Zero Wait DFS („Dynamic Frequency Selection“) ein automatischer Wechsel auf die Kanäle 36 bis 48 vorgenommen werden. Um zu überprüfen, ob die DFS-Radaraktivität zu Ende ist, werden die oberen Kanäle ständig gescannt, was dazu führt, dass wieder automatisch in die oberen Kanäle gewechselt wird.

 

Funklöcher im WLAN-Netz lassen sich aufgrund von Mesh-WLAN verhindern, indem die Abdeckung des Netzwerks durch Zugangsknoten erweitert wird. Dabei überträgt ein Knoten die empfangenen Daten weiter, was das Risiko an Funklöchern minimiert. Kommt es trotzdem zu Ausfällen, können die restlichen Knoten alternative Wege ausfindig machen, sodass der Netzwerkverkehr nicht ins Stocken gerät.

 

Zusätzlich sorgt Multi Link Operation (MLO) für stabile drahtlose Verbindungen. Dabei steht ein Client gleichzeitig auf mehreren Funkbändern in Verbindung mit einem Access Point. Dadurch erhöht sich die Übertragungsrate, wobei zusätzlich die Latenzzeit verringert wird. Auch lässt sich damit die Ausfallsicherheit steigern, weil die Daten redundant auf mehreren Kanälen gesendet werden.

Mit eingebauter Telefonanlage

Am Router selbst befindet sich ein RJ11-Stecker, um darüber ein analoges Telefon zu betreiben. Außerdem können über die Browser-App mehrere SIP-Accounts angelegt werden, um mittels einer VoIP-Software oder eines IP-Phones zu telefonieren.

Hilfreiches zum Beitrag:

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» weitere aktuelle Glasfaser-Router | Übersicht und Ratgeber

Quelle & Bilder: Fritz! Presse
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