:: Glasfaser Anbieter im Überblick

Übersicht zu verfügbaren Anbietern und Kosten


Internetflatrates per Glasfaser-Direktanschluss (FTTH; FTTB), stehen in Deutschland noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung. Vergleichbar mit dem Angebot der ersten VDSL-Anschlüsse im Jahr 2006. Dementsprechend mager ist bis dato auch noch die Auswahl an Anbietern und Tarif-Paketen. Bundesweit die größten Fortschritte, kann bis jetzt die Deutsche Telekom für sich verbuchen, welche bereits vor 6 Jahren mit dem FTTH-Ausbau begann. In etlichen Städten wurde der Ausbau schon abgeschlossen. Mehr zum momentanen Stand hier. Im Folgenden haben wir für Sie Informationen zu den Anbietern zusammengetragen. Und zwar sowohl bundesweit, wie regional agierende Unternehmen.




Glasfaser-Anbieter wählen

Das gute alte DSL ist heute nahezu überall und von gut einem halben Dutzend Providern verfügbar. Wie etwa Vodafone, 1&1 und O2. Allerdings liefert die veraltete Technik meist nur vergleichsweise langsame Zugänge mit Nettodatenraten von unter 16 MBit. Wir Verbraucher haben in den letzten 10 Jahren zudem daran gewöhnt, dass die Auswahl am Breitbandmarkt vielfältig und die Preise niedrig sind. Bei Glasfaser-Internet hängt die Wahl des Anbieters zunächst primär vom Wohnort und der gegebenen Verfügbarkeit ab. Sofern diese gegeben ist, stehen dafür aber prinzipiell Flatrates mit teilweise bis zu 1000 MBit zur Verfügung. Die Deutsche Telekom forciert tendenziell das gesamte Bundesgebiet, ebenso, wie die Kabelanbieter, welche immer weitere Abschnitte mit Glasfaser ausbauen. Die "Deutsche Glasfaser" bietet Fiber-Tarife mittlerweile in 5 verschiedenen Bundesländern und zahlreichen Gemeinden.


Anbieter Telekom M-net netcologne Dt. Glasfaser
Ausbau erfolgt bundesweit Bayern u.a. Köln/Aachen regional
verfügbar in x Regionen diverse ca. 3  ca. 3  5 Bundesländer
Tarife schon im Angebot seit Sep. 2012 ja  ja ja
Geschwindigkeit bis 200 MBit 300 MBit 400 MBit 1000 MBit
optional mit Festnetzflat ja ja ja ja
optional mit TV ja nein ja ja
zum Anbieter » zur Telekom » M-net » zu Netcologne » zur Dt. Glasfaser


Regionale Anbieter

Mancherorts haben auch kleine regional agierende Breitbandunternehmen Infrastrukturen per FTTH oder FTTB geschafften - etwa kommunale Energieversorger. Im Raum Köln/Bonn etwa, ist netcologne am weitesten verbreitet. Bayrische Leser, sollten hingegen ein Auge auf M-net werfen. Das Unternehmen unterhält insbesondere in München, Augsburg und Erlangen ein ausgedehntes Glasfasernetz, welches auch weiter aufgebaut wird. In Niedersachsen wäre die EWE als großer Glasfaser-Provider erwähnenswert. Die wichtigsten Regionalprovider haben wir hier in der Übersicht zusammengefasst.


Alternativlos?

Nein, glücklicher Weise gibt es noch eine Reihe anderer Technologien, die zumindest ähnliche Bandbreiten wie Glasfaser versprechen. Gemeint sind also Tarife mit deutlich über 50 MBit in der Downloadrate. Zu nennen sind hier insbesondere die schon erwähnten Kabelunternehmen. Diese arbeiten beim Netzaufbau mittlerweile Großteils auch mit Glasfaserleitungen. Daher bieten einige Kabelprovider auch schon Tarife mit bis zu 500 MBit. Und das Beste: Die Verfügbarkeit ist weit, weit besser im Vergleich zu FTTH. Eine Übersicht aller Ausweichmöglichkeiten finden Sie hier in unserem Spezial zu den Glasfaser-Alternativen.


Glasfaser -Sparaktionen

Perspektiven


Die Deutsche Telekom hat unserer Meinung nach als einziges Unternehmen überhaupt die finanziellen Möglichkeiten einen breit angelegten Ausbau der Glasfasernetze weiter zu vertiefen. Zudem kündigte der Konzern vor einigen Jahren an, weiterhin jedes Jahr einen zweistelligen Milliardenbetrag dahingehend zu investieren. Daher ist mit einem langsamen, aber stetigen Ausbau in Zukunft zu rechnen. Falls sich mehr Kooperationspartner finden und das Interesse bei den Kunden gegeben ist, könnte zirka 2025 ein ähnlicher Stand erreicht werden, wie heute mit VDSL. Diese sind aktuell (Mitte 2017) in rund 55 Prozent aller Haushalte verfügbar.

Zugegeben eine optimistische Prognose. Allerdings haben wir in unsere Überlegung einbezogen, dass die Telekom mittlerweile getrieben ist durch die erstarkten Kabelnetzbetreiber, insbesondere seitens Vodafone durch die Übernahme von Kabeldeutschland. Letztere bieten wie erwähnt vielerorts schon deutlich schnellere Tarife zu günstigeren Preisen. Eine Fokussierung auf den Glasfaserausbau sollte für die Telekom daher strategisch eine hohe Priorität haben, um im Wahrsten Sinne des Wortes „nicht den Anschluss zu verlieren“. Allerdings setzen die Bonner seit einigen Jahren verstärkt auf Brückentechniken, wie Hybrid oder Vectoring, was dem Konzern zwar mehr Zeit verschafft, das eigentliche Problem aber nur in die Zukunft verlagert. Mittelfristig kommt man um den Ausbau von echtem Glasfasernetzen nicht herum, schon gar nicht wenn ab 2020 der 5G-Standard das bisherige LTE ablösen soll.

Anbieter für Businesskunden

Seit Mitte 2016 bietet auch die Firma 1&1 (United Internet) Glasfaser-Tarife speziell für Business-Kunden. Diese sind, nach Unternehmensangaben, schon in über 250 Städten verfügbar. Grundlage dafür schafft das bundesweit zweitgrößte Glasfasernetz durch die Übernahme von Versatel. Für Privatkunden sind von 1&1 aber leider noch keine Fiber-Tarife erhältlich, sondern lediglich VDSL-Tarife. Details zu den Kosten und Möglichkeiten finden Sie hier.

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