:: Hybrid DSL

Highspeed-Internet für den ländlichen Raum


Insbesondere außerhalb der Großstädte klaffen auch 2017 teils noch eklatante Lücken im Breitbandausbau. In vielen Regionen sind nennenswerte Versorgungsquoten mit Highspeed-Internet (> 50 MBit) via VDSL, Glasfaser oder Kabel-Internet noch ferne Zukunftsmusik. Es gibt aber seit 2015 eine Ausnahme, welche für Betroffene die ideale Brückenlösung darstellt. Die Rede ist vom Hybrid-Internet der Telekom. Wir zeigen, was dahinter steckt, was die Technik kann und wie viel solche Flatrates kosten.



Schnelles Internet fürs Land, nur wie?

Land auf landab steht vielen Verbrauchern nur ein schleichend langsamer DSL-Zugang zur Verfügung. Teils liefern diese maximal 6 MBit, mitunter sogar gerade einmal magere 384 KBit. Heutzutage bei weitem zu wenig für eine Teilhabe an der digitalen Welt. Lösung versprach einst die LTE-Technik, welche auch in entlegenste Winkel heute über 50 MBit per Mobilfunk bringt. Doch alle Tarife als DSL-Alternative weisen einen entscheidenden Nachteil auf. Kunden können bei den LTE-Heimtarifen monatlich nur ein sehr begrenztes Datenvolumenkontingent nutzen. Streaming-Dienste, wie Netflix oder Maxdome, sind daher nach wie vor Tabu. Anfang 2015 präsentierte die Deutsche Telekom erstmals eine Lösung namens „Hybrid“ vor. Diese kombiniert das schnelle und gut ausgebaute LTE, mit langsamen DSL-Zugängen zu einem superschnellen Internetanschluss. Und das völlig ohne Limitierung!


Hybrid DSL bringt Highspeed-Internet ohne Drossel (echte Flat) auch in abgelegene Regionen.

Funktionsweise und Vorteile der Hybrid-Internetzugänge

Die Grundidee für Hybrid-DSL ist einfach. Im Durschnitt verursachen Surfer die meiste Zeit im Internet ein eher geringes Datenaufkommen. Zum Beispiel beim chatten, browsen oder Mails schreiben. Wirklich viel Power braucht es eigentlich nur bei kleineren Spitzen, z.B. wenn ein Foto versendet oder Youtube-Clip angesehen wird. Hybrid teilt nun diese Aufgaben einfach zwei Breitbandtechniken zu. Wenn wenig los ist, wird nach wie vor der DSL-Anschluss eingesetzt. Erst wenn mehr Transferrate benötigt wird, schaltet der intelligente Hybrid-Router das flotte LTE als Arbeitspferd hinzu. Auf diese Weise erhält der Kunde immer die nötige Leistung und gleichzeitig werden Mobilfunkressourcen geschont. Per Hybrid-Technik kann die Telekom heute Tarife mit 50-100 MBit anbieten, selbst wenn der DSL-Zugang beim Kunden kaum 1 Mbit schafft.


MagentaZuhause Hybrid: Kosten im Überblick

Aktuell bietet in Deutschland nur die Deutsche Telekom Hybrid-DSL. Die zugehörigen Tarife heißen „MagentaZuhause Hybrid“ und stehen in drei Ausführungen bereit. Alle beinhalten übrigens eine Festnetzflat für unbegrenzte Telefonate. Der Hauptunterschied liegt in der möglichen Datenübertragungsrate. Die Einstiegsversion „MagentaZuhause Hybrid S“ liefert 16 MBit und 2,4 MBit beim Upload. Mit der Variante „M“ sind schon 50 MBit (10 MBit Upload) möglich. Satte 100 MBit bei bis zu 40 MBit Uploadspeed warten im Tarif „Zuhause Hybrid L“. Die Preise und sonstige Extras, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.


Sparaktion: Alle Hybrid-Tarife im ersten Jahr nur 19.95 € und ab 13. Monat frei gewünschten Tarif (S, M oder L) wählen. Jetzt 100 MBit ohne Risiko testen! Nur hier online!


Hybrid-DSL Tarifübersicht Hybrid S Hybrid M Hybrid L
DSL-Flat mit maximal 16 MBit/s 50 MBit/s 100 MBit/s
LTE-Flat mit maximal 16 MBit/s 50 MBit/s 100 MBit/s
echte Datenflatrate ja, ohne Drossel ja, ohne Drossel ja, ohne Drossel
Telefonanschluss Festnetzflat Festnetzflat Festnetzflat
Speedoption LTE 100 buchbar ja ja nicht nötig
Hybrid-Router nötig ja ja ja
Kosten pro Monat 1. Jahr 19,95 € (nur online) 19,95 € (nur online) 19,95 € (nur online)
Kosten pro Monat ab 2. Jahr 34,95 € 39,95 € 44,95 €
Kosten Router pro Monat 9,95 € 9,95 € 9,95 €
Gesamtkosten ab 2. Jahr / Monat* 44,90 € 49,90 € 54,90 €
* (mit Router)
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Verfügbarkeit prüfen und bestellen

Einzige technische Voraussetzung vor Ort beim Kunden ist, dass der DSL-Zugang schon IP-fähig ist, also für digitale Festnetztelefonie geeignet. Zudem sollte natürlich LTE in der Region gut ausgebaut sein. Ob diese Grundvoraussetzungen bei Ihnen erfüllt sind und welcher Tarif maximal gebucht werden kann, verrät ein Test direkt beim Anbieter. Testen Sie jetzt direkt bei der Telekom, ob Hybrid-DSL verfügbar ist oder nicht!

Hardware für Hybrid DSL

Normale Router für DSL oder VDSL können für diese Art von Anschlüssen nicht verwendet werden. Kunden benötigen in jedem Fall den von der Telekom bereitgestellten Hybrid-Router namens „Speedport Hybrid“. Nur dieser kann das Management von DSL- und LTE-Anschluss steuern. Angeschlossen wird hier also zunächst regulär der DSL-Port und zusätzlich (falls nötig) eine LTE-Antenne. In den meisten Fällen reichen aber die integrierten LTE-Antennen für einen akzeptablen Empfang aus.

Hybrid-Router der Telekom: Vorder- und Rückseite

Für wen ist Hybrid DSL geeignet?

Prinzipiell für alle Verbraucher, die bisher kein schnelles Internet über kabelbasierte Breitbandarten erhalten. Also wo noch kein VDSL oder Kabel-Internet erschlossen wurde und alsbald auch nicht wird. Reine LTE-Anschlüsse, wie z.B. „LTE-Zuhause“ von Vodafone, kommen ebenfalls für viele nicht in Frage, da die monatliche Volumenbegrenzung von maximal 30 GB kaum für heutige Ansprüche ausreicht.


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Diese Illustration erläutert detailliert den Unterschied der drei gängigen Breitbandtechniken. Klicken zum Vergrößern!