:: Glasfaser Flatrates

Ratgeber und Einführung zu den ultraschnellen Internetzugängen

Surfvergnügen mit Glasfaserflatrates

Superschnelle Flatrates per Glasfaser - bis 200 MBit/s

Flatrates per Glasfaser-Anschluss sind sozusagen „Internet deluxe“. Kein anderer Zugang bietet mehr Leistung. Erfolgt die Anbindung direkt bis zum Haus (FTTB) oder die Wohnung (FTTH), sind aktuell Downloadraten von bis zu 300 MBit möglich. Zukünftig könnten die Provider sogar noch viel schnellere Flatrates anbieten. Werte, die weder mit DSL noch mit VDSL technisch machbar sind. Einzig die Kabelprovider können hier mithalten, da auch diese in immer größeren Umfang auf Glasfaser beim Ausbau  setzen. Ein Nachteil bei Kabel ist allerdings, dass die Datenübertragungsrate mit steigender Nutzerzahl rapide sinkt - ein Effekt, den es bei Fiber-Flats nicht gibt.

Wer das Glück hat und bereits in einem der Gebiete wohnt, wo die Turbo-Flatrates verfügbar sind, erhält einen zukunftssicheren Anschluss mit genug Reserven für alle Internet-Services. Egal ob man riesige Datenmenge in die Cloud laden will oder Videos streamen - FTTH Flats bietet genug Power für das Internet von heute und morgen!

Wer bietet FTTH-Flatrates und was kostet das?

Vor allem die Deutsche Telekom ist hier zu nennen. Der „Rosa Riese“ baut seit 2011 vermehrt FTTH-Anschlüsse aus. Über den aktuellen Stand können sie sich hier informieren. Des Weiteren gibt es zahlreiche regionale Anbieter. Falls sie nicht in einer der Ausbaugebiete wohnen, lohnt der Blick auf mögliche Alternativen, die ebenfalls Highspeed-Flatrates im Angebot haben. Über Kabelanbieter z.B. sind heute teils schon Flatrates mit 500 erhältlich.

HDTV via Entertain

Entertain: Fernsehen in HDTV über superschnelle VDSL- oder Glasfaser-Flatrates


Echte Flatrates oder Mogelpackungen?

2013 kam bereits einmal das Thema "Drosselung bei Internetflatrates" auf und wurde recht kontrovers diskutiert. Darunter versteht man die künstliche Ausbremsung eines Kunden, wenn er pro Monat mehr als ein bestimmtes Datenvolumen (z.B. 100 GB) verbraucht. Statt beispielsweise mit 200 MBit, surft man dann bis Monatsende mit nur noch 2 MBit.

Die Telekom plante damals sowohl DSL-, VDSL-, als auch Glasfaserflats ab einen bestimmten Datenverbrauch zu drosseln. Diese Pläne brachten dem Konzern schnell den Spitznamen "Drosselkom" ein. Daher wurde das Unterfangen auch recht schnell beerdigt. Allerdings ist es nicht unwahrscheinlich, dass irgendwann ein neuer Versuch unternommen wird. Wie auch hier dargelegt, steigt der Datenhunger seitens der Verbraucher stetig und ungebremst. Das Netz der Provider muss also immer mehr stemmen. Besonders die schnellen Glasfaser-Flats verleiten schnell zu einem zügellosen Gebrauch. Wozu noch etwas auf der Platte speichern, wenn man es jederzeit wieder laden kann? O2 setzt seit 2015 bereits eine Drosselung bei seinen Tarifen ein. Allerdings zieht diese erst, wenn jemand mehr als 200-300 Gigabyte pro Monat verbraucht hat und das drei Mal nacheinander.

Aktuell drosseln aber die meisten Anbieter nicht. Man erhält also echte Flatrates ohne Limitierungen. Wir hoffen, das dies noch eine Weile so bleibt!

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Diese Illustration erläutert detailliert den Unterschied der drei gängigen Breitbandtechniken. Klicken zum Vergrößern!