{"id":1577,"date":"2018-08-25T13:00:52","date_gmt":"2018-08-25T13:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.glasfaser-internet.info\/fiber-news\/?p=1577"},"modified":"2018-08-25T13:07:21","modified_gmt":"2018-08-25T13:07:21","slug":"telekom-verzoegert-den-glasfaserausbau-in-ueber-100-faellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.glasfaser-internet.info\/fiber-news\/telekom-verzoegert-den-glasfaserausbau-in-ueber-100-faellen","title":{"rendered":"Telekom verz\u00f6gert den Glasfaserausbau in \u00fcber 100 F\u00e4llen"},"content":{"rendered":"<p>Ein Medienbericht wirft kein gutes Licht auf eine g\u00e4ngige Telekom-Praxis zur Behinderung des Ausbaus mit Glasfaser. Demzufolge beginne die Telekom dann mit dem <a href=\"https:\/\/www.glasfaser-internet.info\/technik\/vdsl-vectoring.html\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"3\" title=\"Was ist Vectoring?\">Vectoring<\/a> Ausbau, wenn mit F\u00f6rdergeldern Glasfaser verlegt werden soll. Die mit \u00f6ffentlichen Geldern geplanten Projekte kommen so zum erliegen.<!--more--><\/p>\n<h3>Gemeinden nehmen den Ausbau selber in die Hand<\/h3>\n<p>G\u00e4ngige Praxis ist, dass Gemeinden, die unzureichend an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen sind die Umsetzung selber in die Hand nehmen.<br \/>\nUm an die begehrten und zumeist auch notwendigen F\u00f6rdergelder f\u00fcr den Ausbau zu kommen, gibt es jedoch Vorgaben zum Ablauf. Diese sehen vor, dass eine Markterkundung voraus gehen muss, die sicherstellt, dass die \u00f6ffentlichen Gelder nicht in Konkurrenz zu einem privatwirtschaftlichen Provider treten. Kann diese Markterkundung in einer Frist von 8 Wochen keinen Provider finden, der die entsprechende Region versorgen m\u00f6chte, wird von einem Markversagen ausgegangen und eine entsprechende F\u00f6rderung ist m\u00f6glich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend beginnt die Berechnung des Finanzierungsmodells und die Planungen. Wird der Antrag vom Projekttr\u00e4ger positiv beschieden, erh\u00e4lt die Gemeinde eine vorl\u00e4ufige Bewilligung. Ab diesem Zeitpunkt kann die notwendige Ausschreibung erfolgen, um das Projekt praktisch umzusetzen.<\/p>\n<h3>Geplante Projekte um Monate oder Jahre zur\u00fcckgeworfen<\/h3>\n<p>In \u00fcber 100 F\u00e4llen fand dieser Ablauf zum Ausbau allerdings ein j\u00e4hes Ende. Die Vorgaben sehen vor, dass ein Projekt nicht gef\u00f6rdert wird, wenn vor der Ausschreibung ein Anbieter aktiv wird und eine Breitbandversorgung realisieren will.<br \/>\nDies machte sich die <a href=\"https:\/\/www.glasfaser-internet.info\/anbieter\/telekom-ftth.html\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"14\" title=\"Glasfaser-Tarife der Telekom zeigen\">Deutsche Telekom<\/a> zu eigen. Sie begann just in den Planungsphasen der Projekte mit guten Erfolgsaussichten mit einem eigenen Ausbau. Dem Bericht zufolge, war dies kein Zufall, sondern geplantes Vorgehen mit finanziellen Interessen. Der Ausbau der Telekom realisierte kein <a href=\"https:\/\/www.glasfaser-internet.info\/faq\/ftth-vs-glasfaser.html\">Fiber to the Home<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.glasfaser-internet.info\/faq\/ftth-vs-glasfaser.html\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"8\" title=\"Was ist FTTH?\">FTTH<\/a>) \/ Fiber to the Building (FTTB), sondern es wurde <a href=\"https:\/\/www.glasfaser-internet.info\/alternativen\/vdsl.html\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"11\" title=\"alles \u00fcber VDSL-Anschl\u00fcsse erfahren\">VDSL<\/a> zur Verf\u00fcgung gestellt. Die Gemeinden kamen also nicht in den geplanten Genuss der <a href=\"https:\/\/www.glasfaser-internet.info\/vorteile.html\">Vorteile von Glasfaser<\/a>, sondern erhielten Breitband via Kupferkabel. Auf diese Weise kann die Telekom ihre bestehenden Produkte l\u00e4nger vermarkten, obwohl sie in diesem Kontext nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Februar 2017 schloss das Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur mit der Telekom ein Stillhalteabkommen. Dies sollte genau solch einen \u00dcberbau mit <a href=\"https:\/\/www.glasfaser-internet.info\/technik\/vdsl-vectoring.html\">Vectoring<\/a> verhindern. Vielerorts hat sich die Telekom allerdings nicht an dieses Abkommen gehalten, sondern agierte im eigenen Interesse gegen die Absprachen. Die urspr\u00fcnglichen Glasfaserprojekte liegen so f\u00fcr mehrere Monate oder Jahre auf Eis, bis ein neuer Finanzierungsweg gefunden wird.<\/p>\n<h3>Das k\u00f6nnte Sie noch interessieren<\/h3>\n<p>\u00bb <a href=\"https:\/\/www.glasfaser-internet.info\/anbieter\/glasfaser-anbieter-uebersicht.html\">Glasfaser Anbieter im \u00dcberblick<\/a><br \/>\n\u00bb <a href=\"https:\/\/www.glasfaser-internet.info\/alternativen\/uebersicht.html\">Alternativen zu Glasfaser<\/a><\/p>\n<div class=\"quellenews\">\nQuelle: Golem\n<\/div>\n<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Medienbericht wirft kein gutes Licht auf eine g\u00e4ngige Telekom-Praxis zur Behinderung des Ausbaus mit Glasfaser. Demzufolge beginne die Telekom dann mit dem Vectoring Ausbau, wenn mit F\u00f6rdergeldern Glasfaser verlegt werden soll. 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