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Dez 19 2012



Das Unternehmen “Deutsche Glasfaser” kümmert sich in Zukunft um die Breitbandanbindung im Kreis Heinsberg. In zahlreichen Orten soll bis 2015 eine Vollversorgung über ein unabhängiges Glasfasernetz etabliert werden. Um die Kosten für den Endverbraucher klein zu halten, wird erst nach einigen Jahren mit einem Gewinn gerechnet.

 

Die Deutsche Glasfaser (DG) ist ein erfahrener Spezialist für den erfolgreichen Einsatz von Glasfaser. In den Niederlanden ist die GmbH bereits seit über zehn Jahren aktiv und hat dort mehr als eine Million Breitbandanschlüsse auf Glasfaserbasis gelegt. Nun folgt der kurze Sprung über die Grenze. In Deutschland sind im Kreis Heinsberg folgende Ausbaugebiete eingeplant: Baal, Beeck, Gangelt, Haaren, Hetzerath, Immendorf, Kempen, Rath-Anhoven, Scherpenseel, Schwanenberg, Selfkant, Süggerath, Unterbruch, Waurichen und Prummem. Dabei gilt die einfache Formel, dass meistens 40 Prozent der Haushalte eines Ortes sich für einen Glasfaseranschluss entscheiden müssen, bevor die Bagger loslegen.

Wer sich rechtzeitig entscheidet, spart bares Geld

Die Bevölkerung wurde in den letzten Monaten mittels Infopost und durch Informationsveranstaltungen über das Vorhaben der DG aufgeklärt. Anfang 2013 wird der aktive Ausbau den Plänes des Unternehmens nach starten. Dabei gilt, dass Orte mit mangelhafter Teilnehmerzahl zurückgestellt werden. Ähnlich also, wie die gängige Praxis bei der Dt. Telekom. Wer die Kriterien erfüllt, wird dann bevorzugt behandelt und schneller, als ursprünglich vorgesehen, mit Glasfaser ausgestattet. Das Erreichen der Marke von 40 Prozent führt zu einer hundertprotzigen Verlegung. Das bedeutet, vor jeder Haustür wird ein einsatzbereiter Zugang zum Hochgeschwindigkeitsnetz liegen. Bisherige “Verweigerer” oder Unentschlossene können dadurch auch noch im Nachhinein für die einmalige Pauschale von 300 Euro angebunden werden. Frühentscheider sparen dagegen diese Summe.

Eine Win-Win Situation für alle Beteiligten?

Die Bürgermeister, Landräte und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) der Region, sind von der Tragfähigkeit des DG-Konzeptes überzeugt. Rund 150 Millionen Euro wird das Unternehmen in den kommenden Jahren investieren. Im Kreis Heinsberg sollen 114.000 Haushalte vom Internet der nächsten Generation profitieren. Der Ausbau findet in mehreren Etappen statt. Der Spatenstich für die ersten 13.000 Anschlüsse wird im Februar 2013 gesetzt. Für die Bauzeiten werden im Schnitt drei bis sechs Monate veranschlagt. Ab dann hofft Marko Westenberg, Projektleiter der DG, den „digitalen Notstand“ beenden zu können, damit die Menschen keine Angst mehr haben müssen, „den Anschluss an die Zukunft zu verlieren.“

 

Zu diesem Zweck werden bis zum Ende des kreisweiten Ausbaus in 2015, circa 32.000 Kilometer Glasfaser unter die Erde gebracht. Mit eigenen Verteilerstationen und bis vor die Haustür. Das Zeitalter der Lichtgeschwindigkeit sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Kreis Heinsberg. DG plant dabei mit langem Atem, was auch die Tatsache zeigt, dass erst in über zehn Jahren ein vollständiger Geldrückfluss erwartet wird.

Deutsche Glasfaser will das Netz an die Provider vermieten

Der Glasfaser-Ausbau soll dabei neue Standards setzen. Geschwindigkeiten „ab“ 100 MBit/s sind eine Ansage! Sowohl im Download, als auch im Upload. Dagegen verblassen die Versprechen von theoretischen Maximalgeschwindigkeiten („bis zu“) ziemlich schnell. Zudem ist durch die enorme Kapazität, bei fortschreitender Entwicklung der Endgeräte, selbst eine Bandbreite im GB/s-Bereich denkbar. Das Netz wird unabhängig von bestehender Infrastruktur aufgebaut und frei auf dem Markt angeboten. Die DG tritt zwar mit „flink“ selbst als Anbieter auf, vorgesehen ist jedoch ein Wettbewerb unter verschiedenen Akteuren. Offiziell bestätigt sind bisher „NEW“ und „netAachen“. Die günstigsten Pakete der verschiedenen Provider starten bei 45 Euro und befinden sich damit auf marktüblichem Niveau. Mit der Deutschen Telekom und weiteren Interessenten, laufen Verhandlungen, für deren Ausgang ein positives Ergebnis nicht unwahrscheinlich ist.

 

» Glasfaser Anbieter im Überblick
» Alternativen zu Glasfaser

 

Quelle: Deutsche Glasfaser
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