Glasfaser-Internet.info - das Infoportal zu FTTH

Das Internet der Zukunft ist noch viel schneller, als sie es heute kennen! Den Grundstein dafür setzt in rund 20 Städten gerade die Deutsche Telekom. Auf Basis modernster Glasfaser-Technologie entsteht das schnellste Netz Deutschlands, vom Anbieter gerne vollmundig als „Giganetz“ bezeichnet. Der Name ist Programm! Downloadraten von 200 Mbit sind erst der Anfang. Nicht weniger, als der Weg in die Gigabit-Gesellschaft soll mit dem Pionierprojekt geebnet werden. Glasfaser-Internet.info zeigt, wo es die superschnellen Tarife schon gibt, wo sie ausgebaut werden und was das Turbonetz so alles kann …


Glasfaser Top-News im Überblick

AVM: Erster FTTH-Router von AVM vorgestellt
AVM stellte zur Cebit 2014 erstmals einen waschechten Router für Glasfaser-Internet vor – die FritzBox 4080. Noch dieses Jahr soll das Gerät erhältlich sein und bietet erstmals gewohnte AVM-Komfortfunktionen, samt Gigabit WLAN für Glasfaserkunden.
congstar: Glasfaser-Internet jetzt auch von congstar
Seit dem 01. August hat die Telekomtochter congstar erstmals auch Glasfaser-Tarife mit bis zu 100 MBit im Angebot. Leider vorerst nur im Einzugsgebiet von netcologne. Mehr dazu hier.
FTTH geht online: Telekom startet FTTH-Tarife in den ersten Städten
Im August vergangenen Jahres, nahm die Deutsche Telekom das Highspeed-Glasfaser-Netz in den ersten 12 Städten in Betrieb. Eine Prämiere, der in den kommenden Jahren noch zahlreiche Städte folgen dürften. Welches das im Einzelnen sind und weitere Einzelheiten, erfahren Sie hier.

Speedtest für Glasfaserkunden

Glasfaser-Internet.info bietet seinen Besuchern ab sofort einen speziellen Speedtest. Dieser ist direkt für Verbraucher mit superschnellen Glasfaser-Tarifen konzipiert. Messungen sind so weit zuverlässiger als reguläre Speedtester für DSL-Nutzer. » jetzt Speedtest starten


Interviews zum Thema

Auf der Cebit 2013 nutzten wir die Gelegenheit, mit Pressesprecher Dirk Wende von der Telekom über den Glasfaser-Ausbau zu sprechen. Was sind die Pläne für 2013 und darüber hinaus? Lesen Sie dazu hier das Interview. Soviel vorweg - Glasfaser wird noch dieses Jahr in mehreren Städten ausgerollt!

FTTx nimmt in Deutschland langsam Gestalt an. Insbesondere die Dt. Telekom sorgt mit dem aktuell laufenden Netzaufbau für Aufsehen. Ein Grund für uns ein Zwischenfazit zu ziehen. Vor diesem Hintergrund hat glasfaser-anbieter.info mit den führenden Unternehmen der Branche über den Stand der Dinge gesprochen und wollte zudem mehr über die Zukunftspläne wissen. » zum Interview mit der Dt. Telekom (Dr. Andreas Lischka); » zum Interview mit M-net (W. Wölfle); » zum Interview mit Netcologne (Dr. Hans Konle)

Glasfaser Internet: Surfen mit „Lichtgeschwindigkeit“

Glasfaserkabel sind kleine Wunderwerke. Bei weniger als ein 1/10 des menschlichen Haardurchmessers, können darüber gut 100 Mrd. Telefongespräche gleichzeitig übertragen werden. Die Lichtimpulse rasen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit (300.000 km/s) durch die Kabel, ganz ohne äußere Störeinflüsse. Vorteile, die die kupferbasierten Telefonkabel nicht einmal im Ansatz erfüllen. Durch die überragenden Eigenschaften können pro Sekunde viele tausend Mal mehr Daten übertragen werden. In Praxistests konnten schon über 1000 Mbit erreicht werden. Das ist 60 Mal schneller wie ein herkömmlicher DSL16.000-Anschluss.

Für Glasfaser angeschlossene Haushalte sind zunächst Datenraten mit bis zu 200 Mbit im Download geplant. Der Upstream kann 100 Mbit betragen. Das entspricht dem Faktor 100 zu DSL16.000. Dimensionen, die zahlreiche neue Möglichkeiten und Vorteile für die Kunden versprechen.

Unterschied Glasfaser zu DSL und VDSL
Bewerkstelligt wird der Speed-Quantensprung wie folgt: Die Glasfaserkabel (auch fiberoptische Kabel genannt), werden direkt bis zum Haus oder die Wohnung der Kunden verlegt. Man spricht auch von „Fiber to the home“, kurz FTTH, da die komplette Anbindung ohne Kupferkabel auskommt. Seit Jahren rückt die Glasfaser insgeheim immer näher an die Endkunden heran. FTTH ist praktisch der letzte Schritt zur vollkommenen „Verglasung“. Das Bild rechts illustriert die 4 Schritte dieser Annäherung. Bei ADSL2+ (DSL16) erfolgte die Anbindung mit Glasfaser an das sogenannte Backbone (Hauptnetz) nur bis zum Hauptverteiler. Von da an bis zum Kabelverzweiger (DSLAM) und Endkunden, wurden die Kupferleitungen des Festnetzes genutzt. VDSL geht einen Schritt weiter und führt Glasfaser bis zum Kabelverzweiger. Diese Ausbauweise nennt sich „Fiber to the curb“ (FTTC), also Glasfaser bis zum Bordstein. Dabei muss nur noch die berühmte „letzte Meile“ zum Nutzer ohne fiberoptische Kabel überbrückt werden. Obwohl mit dieser Bauweise bereits 50-100 Mbit möglich sind, hat die VDSL-Lösung insbesondere einen gravierenden Nachteil. Mit steigender Entfernung wird die maximale Datenrate stark zusammenschrumpft. Ab 2 Kilometer ist kaum mehr als DSL-Niveau zu  erwarten. Der nächst logische Schritt ist daher die Glasfaser direkt bis zum Haus (Fiber to the building) oder die Wohnung (FTTH) zu ziehen. Bei FTTB wird nur noch eine sehr kurze Distanz im Haus, vom Keller zum Kunden, mit Kupferleitungen überbrückt.

Von den ersten DSL-Anschlüsse bis hin zu FTTH

Warum Glasfaser-Internet: Anwendungen heute und morgen

Turboschnell surfen mit Glasfaser-Breitbandinternet

200 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) mögen auf den ersten Blick sehr unsinnig erscheinen, kommt man doch heute meist mit 16 Mbit sehr gut zurecht. Das stimmt zunächst bedingt auch. Doch gilt es den Blick in die nahe Zukunft nicht zu verschließen. Nach einer Studie des Branchenverbandes VATM, hat sich das Datenvolumen in deutschen Breitbandnetzen innerhalb von nur 5 Jahren mehr als vervierfacht. Tendenz weiter stark steigend, denn die Ansprüche steigen rasant. Fernsehen in HD via Internet (IPTV), Internettelefonie, Cloud-Dienste, Onlinegaming etc., erfreuen sich wachsender Popularität. Jederzeit online zu sein, ist praktisch für viele schon selbstverständlich. Für sich genommen, sind die genannten Dienste meist auch via DSL noch nutzbar. Schwierig bis unmöglich wird dahin die parallele Nutzung. Endkunden profitieren beim Glasfaser-Internet daher von mehr Flexibilität, Stabilität und letztlich auch neuen Datendiensten. Die Telekom bietet erste Glasfaser-Tarife, wie etwa „Entertain Comfort Fiber“. Ein Komplettpaket mit Highspeed-Internet, Telefon und TV. Fernsehen in Full-HD mit höchster Bildqualität, auch auf mehreren Fernsehern im Haushalt parallel, und bei gleichzeitiger Auslastung durch andere Internetdienste. Das kann nur Glasfaser-Internet mit seiner hohen Datenrate …


Tarife für Glasfaser-Surfflatrates von der Telekom

Dort, wo die Glasfasernetze schon ausgebaut sind bzw. in Kürze ausgebaut werden, können die Glasfaser-Tarife von der Telekom schon bestellt werden. Sogar zum Vorzugskonditionen für Frühbucher. Die Preise liegen nur leicht über denen herkömmlicher DSL- oder VDSL-Pakete. Wie etwa der Einsteiger-Tarif „Call&Surf Comfort Fiber 100“ für 44.95 € (statt 54,95 €) monatlich. Hier haben wir für Sie eine Übersicht aller Tarife und Angebote in tabellarischer Form übersichtlich zusammengestellt.


Verfügbarkeit und Netzausbau

In rund 15 Städten ist Glasfaser-Internet seitens der Telekom schon ausgebaut. Bei anderen startet der Ausbau erst dann, wenn sich genug Interessenten und Immobilienbesitzer vorregistriert haben. Darüber hinaus bieten auch vereinzelt regionale Provider schon entsprechende Angebote. Wie es um Ihre Heimatstadt steht und ob sie im Ausbaugebiet liegen, erfahren Sie hier in unserem Spezial zum Glasfaser-Ausbau.




Diese Illustration erläutert detailliert den Unterschied der drei gängigen Breitbandtechniken. Klicken zum Vergrößern!


Glasfaser-Internet (FTTH) ist schon vielerorts verfügbar. Prüfen Sie jetzt, ob auch Sie das Turbo-Internet nutzen können. Unsere Karte gibt Aufschluss! Jetzt hier prüfen!


Speedtest für Glasfaser

Testen Sie mit unserem für Glasfaser optimierten Speedtest, wie schnell Ihr Zugang wirklich ist. Liegt die volle Datenrate an? Speedtest starten!